6 schnelle Online-Warmups für virtuelle Meetings

Online-Warmups

6 schnelle Online-Warmups für virtuelle Meetings

Mittlerweile gehört es fast schon zum guten Ton im Unternehmen, ein Online-Meeting nach anderen durchzuführen. Die Folge: wir sitzen noch mehr als in Vor-Corona-Zeiten, der Kopf raucht, weil so viele harte Fakten in kurzer Zeit durch den Äther geschickt und aufgenommen werden müssen, und wir fühlen uns erschöpft vom ständigen Starren auf den Bildschirm. Da kann es schon mal passieren, dass die Konzentration leidet, der Rücken schmerzt, die Freude am Miteinander verloren geht.

Viele Remote Teams wünschen sich mehr Nähe

Gleichzeitig höre ich von vielen Kundinnen und Kunden, dass das Bedürfnis nach mehr Leichtigkeit und Nähe zu den Kollegen und steigt – es klopft zuweilen unerbittlich an, um sich Gehör zu verschaffen.

Guter Kontakt und Energie braucht nicht viel Zeit

Meine Erfahrung ist: es geht oftmals ganz schnell, sich miteinander „einzuschwingen“ oder „abzuholen“ und sich gegenseitig ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern oder aus einer verdrehten Sitzhaltung rauszukommen. Die Zauberformel ist recht einfach: tut zu Beginn eines Meetings etwas gemeinsam, was euch aus dem Trott rausbringt und nichts mit der Arbeit zu tun hat. 6 praktikable Warmups für Remote-Meetings, die ihr (fast alle) in 1-5 Minuten durchführen könnt, habe ich euch zusammengestellt. Für alle ist es erforderlich, dass die Kamera an ist und eine Person die Anmoderation übernimmt, los geht‘s:

1.    Pflück den Apfel

Online-Warmups Apfel pflücken

Du bittest alle Teilnehmenden aufzustehen und sich so vor den Bildschirm zu platzieren, dass man den Oberkörper sieht. Nun machst du nacheinander mit mehrmaligen Wiederholungen leichte Mobilisierungsübungen vor, damit ihr zum Schluss gefahrlos die Äpfel pflücken könnt. du sagst dabei jeweils an was du tust und bittest alle direkt mitzumachen. Die einzelnen Übungen wiederholst du jeweils ein paar Mal:

  • Schüttelt die Arme und Beine ordentlich aus
  • Die Schultern kreisen rechts/ links; nach vorne, nach hinten
  • Den Kopf zum Brustbein neigen, langsam das rechte Ohr zur rechten Schulter, wieder zur Mitte und dann nach links
  • Auf der Stelle laufen, dabei die Arme gut mitnehmen
  • Die Arme in die Hüfte stemmen und die Hüfte in jede Richtung ein paar Mal kreisen
  • Und jetzt die Äpfel pflücken, indem ihr auf die Fußspitzen geht, die Hände nach oben reckt und so tut, als würdet ihr (rechts/links/rechts/links…) ganz viele Äpfel vom Apfelbaum greifen.

Wozu? Mobilisiert
Dauer: ca. 1-3 Min., Anzahl TN: unbegrenzt

2.    Spieglein, Spieglein im PC

Online-Warmups SpiegelHier geht es darum, dass 1 Person Bewegungen oder Gesten vormacht, und die anderen spiegeln dies. Das kann im Stehen oder Sitzen geschehen und sich auf den gesamten Köper ausdehnen – wichtig ist, dass die anderen sehen können, was du tust. Z.B. die Arme wie Windmühlen bewegen oder die Backen aufplustern, sich die Haare verwuscheln oder auf der Stelle hüpfen. Du solltest als Erster etwas vormachen, dabei musst du schauen, dass die anderen mit dem Tempo hinterherkommen – also lieber nicht zu schnell! Nach ca. 2-3 verschiedenen Bewegungsabläufen rufst du den Namen einer anderen Person und sie übernimmt. Ihr könnt das je nach Teamgröße und Zeit so machen, dass alle mal „Vorturnerin“ sind oder nur ausgewählte Personen.

Wozu? Mobilisiert
Dauer: ca. 1-5 Min., Anzahl TN: unbegrenzt

3.    Fortlaufende Geschichte

Online-Warmups Geschichtenerzähler

Ihr werdet jetzt alle gemeinsam zur Geschichtenerzählerin: Du beginnst eine Geschichte mit einem Satz, und nacheinander dürfen alle anderen Teilnehmenden jeweils mit einem weiteren Satz die Geschichte weiterspinnen. Damit es gut funktioniert, kannst du anmoderieren, dass die Erzählerinnen ihren jeweiligen Satz (laut oder gedacht) mit „ja, genau und…“ verbinden. Außerdem könnte es helfen, wenn ihr vorher eine Reihenfolge festlegt, also Euch einmal laut „durchnummeriert“. Los geht es dann mit einem positiven (!) Satz, z.B.: „Als Elke am Mittwochmorgen aufwachte, kitzelte ihr bereits die Sonne auf der Nasenspitze.“ Der nächste macht dann weiter mit (ja, genau und…) „Sie sprang deshalb ganz wendig aus dem Bett, denn sie wusste das Freibad ruft!“.
Ihr könnt mehrere Runden drehen oder schon von Anfang an sagen, dass die Geschichte nach 1 Runde beendet sein soll. Interessant ist, dass man bei diesem Warmup meist auch ein bisschen darüber erfährt, was die Leute gerade beschäftigt oder auch wie gut sie sich auf das vorher Gesagte einlassen können!

Wozu? Regt die Kreativität an
Dauer: ca. 1-5 Min., Anzahl TN: max. 10

4.    Blau

Online-Warmups Blau

Bei diesem Warmup kommt Farbe ins Spiel. Du rufst als Moderatorin eine Farbe, z.B. Blau und bittest alle Teilnehmenden einen Gegenstand in dieser Farbe zu suchen und anschließend in die Kamera zu halten. Die oder der letzte darf dann die nächste Farbe ansagen. Ihr könnt das so lange machen, wie es Spaß macht und werdet sehen, ihr lernt etwas übereinander und kommt in Bewegung. Bei großen Gruppen kannst du als Moderator auch mehrmals verschiedene Farben aufrufen, denn manchmal ist es schwierig zu erkennen, wer als letztes zurückgekommen ist.

Wozu? Mobilisiert, ihr lernt euch besser kennen
Dauer: ca. 1-5 Min., Anzahl TN: ca. 20

5.    Bilder-Check-In

Online-Warmups Bild

Der Volksmund sagt „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“. Ich ergänze: es hilft uns oft, statt den schon 1000x gesagten Redewendungen („mir geht’s gut“) etwas mehr von sich zu zeigen. Ein Bildgemalt oder in Form einer gesprochenen Metapher – gibt uns oftmals selbst Zugang zum Unbewussten, macht Gefühle „besprechbar“ und gibt den anderen auch die Gelegenheit, auf eine leichte Art nachzufragen. 3 Vorschläge:

  • Symbol: Lass alle Teilnehmenden auf ein Blatt ein Symbol malen zur Frage „wie geht es mir heute“. Jeder hält dann nacheinander kurz sein Werk vor die Kamera und sagt etwas dazu.
  • Wetterbericht: Alle berichten in Form eines Wetterberichts darüber, wie es ihnen heute geht, z.B. „bei mir ist noch ein bisschen morgendlicher Nebel, denn meine Kinder haben mich heute die halbe Nacht wachgehalten“
  • Batterie: Du malst eine Batterie auf ein Whiteboard und lässt alle markieren, wie heute der Energielevel ist

Ihr könnt euch vorab darüber vereinbaren, ob ihr das jeweils einfach so im Raum stehen lasst, ob Nachfragen oder Bemerkungen erlaubt sind. Wenn ihr dazu ins Gespräch geht, tut das wertschätzend und mitfühlend mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass die Person ja vielleicht gerade etwas sehr Privates mit Euch geteilt hat!

Wozu? Hilft, Emotionen besser anzusprechen
Dauer: ca. 5-20 Min., Anzahl TN: 2-12

6.    Die stille Minute

Online-Warmups StilleManchmal ist es auch sehr wohltuend zusammen einfach eine Minute zu schweigen, so bekommt ihr Freiraum im Kopf. Du kannst das anmoderieren indem du sagst, „wir wollen zunächst einmal in Stille zusammenkommen, um uns danach ganz auf das was kommen soll konzentrieren zu können“. Vielleicht hast du auch eine Klangschale oder ein Glöckchen um damit den Start und das Ende der Minute zu markieren. Du kannst die Teilnehmenden bitten ihre Augen zu schließen und sich einfach mal einige Atemzüge lang auf sich selbst zu konzentrieren.

Wozu? Ankommen im Jetzt, Konzentration steigern
Dauer: ca. 3 Min., Anzahl TN: unbegrenzt

Der Kreativität bei WarmUps sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Mein abschließender Tipp: macht es einfach (im doppelten Wortsinn 😉), schaut, dass Ihr dabei Freude habt und gebt bei wiederkehrenden Meetings den Staffelstab reihum, sodass jeder mal dran ist, sich was zu überlegen! Und wenn Du noch mehr Tipps zu Online-Meetings wünscht, schau einfach hier, wie Du sie souverän und gelassen  meisterst >>

Ich wünsche euch viel Spaß bei Euren Online-Meetings!

Wollt ihr mit Eurem Team den nächsten Level der virtuellen Zusammenarbeit erreichen? Dann ist das Remote Leadership Programm eine tolle Gelegenheit, das schnell hinzubekommen. Sei dabei, hier gibt es weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung >>

Remote Leadership – Ein virtueller Entwicklungspfad für Führungskräfte

Remote Leadership Seminar

Bringen Sie Ihre Remote Leadership Skills auf den nächsten Level

Als Antwort auf die außergewöhnlichen Veränderungen im Arbeitsleben biete ich in Kooperation mit TalentMiles ein praktikables, forschungsbasiertes digitales Programm zur Entwicklung von Remote Leadership Skills an. Sie gewinnen Stärke als Remote Leader und bringen Ihre Zusammenarbeit mit dem Team auf den nächsten Level.

Was ist Ihr Nutzen?

Viele von uns arbeiten aus dem Homeoffice und von verteilten Standorten und erleben zudem die hohe Dynamik der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Damit Sie als Remote Leader mit Ihrem Team auch unter diesen Bedingungen souverän zu herausragenden Leistungen kommen, unterstützt das Remote Leadership Programm Sie dabei, ihren Zusammenhalt zu stärken, eine bessere Kommunikation, ein höheres Maß an Vertrauen und eine stärkere Feedback- und Lernkultur zu erreichen.

Remote Leadership Blended Learning

Wer kann teilnehmen?

  • Das Programm ist maßgeschneidert für Führungskräfte mit fachlicher und/ oder disziplinarischer Verantwortung
  • Es ist offen für alle Unternehmen, Organisationen und Branchen
  • Als teilnehmende Führungskraft sollten Sie das Interesse an einer virtuellen und interaktiven Teilnahme am Entwicklungsprogramm mitbringen

Die Rahmenbedingungen

Das fünfwöchige Programm vereint Aktivitäten, die Sie mit Ihrem Team durchführen können, inspirierendes Material, um Ihr Verständnis für Remote Führung zu vertiefen, und es spornt Sie als Führungskräfte im Unternehmen zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch an.

Programmlaufzeit: 5 Wochen
Zeitliche Investition: ca. 3 Std/ Woche
Start als Inhouse-Programm jederzeit möglich

Das erwartet Sie inhaltlich

  1. 6 Hands-on, forschungsbasierte Aktivitäten, um Ihre Remote-Führungskompetenzen auf den nächsten Level zu bringen – einige davon in direkter Interaktion mit Ihrem Team
  2. Persönliche Unterstützung durch mich als TalentMiles‘ Lerncoach und durch die TalentMiles App
  3. Zusätzlich Inspiration durch diverse Tools, Lesestoff und Videos, um Ihr Verständnis von Remote Leadership – auch über das Programm hinaus – zu vertiefen (einige Quellen sind in englischer Sprache)
  4. Wir haben drei moderierte online Meetings mit anderen Führungskräften bei denen Sie die Gelegenheit haben, sich über Erkenntnisse und Erfahrungen auszutauschen, und sich durch Best Practice zu Remote Leadership inspirieren zu lassen
  5. Wir verwenden neben der TalentMiles App das Videokonferenz-Tool Zoom. Sie haben so die Möglichkeit, überall in der Welt teilzunehmen.

Investition und Anmeldung

Pro Person 590€ zzgl. MwSt..
Melden Sie sich gerne per E-Mail oder telefonisch, damit wir Details besprechen können. Ich freue mich, Sie und Ihre Führungskräfte zu unterstützen!

5 Tipps: Online-Veranstaltungen souverän und gelassen meistern

Online-Veranstaltungen

Fünf Tipps: Online-Veranstaltungen souverän und gelassen meistern

Der Corona-Virus hat im Berufsleben das beschleunigt, was zuvor teilweise nur zögerlich praktiziert wurde – Wir treffen uns online, um gemeinsam zu tüfteln, zu entscheiden, zu planen, zu steuern, zu lernen. Zu zweit, zu zwanzig, mit tausendenden: Online-Konferenzen, Online-Besprechungen, Webinare, Online-Coaching haben Hochkonjunktur. Alle, mit denen ich spreche berichten einhellig: „Es ist anstrengend!“. Dabei sitzen wir doch gemütlich im Homeoffice, schlürfen unseren Tee, müssen uns nicht mehr jeden Tag durch Staus quälen, um an unseren Arbeitsort zu kommen und können uns doch praktisch 24/7 erreichen. Jede Kundin, jeder Kunde, jede Kollegin, jeder Kollege mit denen ich in den vergangenen Wochen sprach, wunderte sich wie „platt“ sie am Ende eines Tages voll von Videocalls waren. „Ich liege um 22:00 im Bett“ berichten sogar eingefleischte Nachteulen.

Ich selbst habe viele Erfahrungen machen könne mit Videokonferenzen und Coachings – auch schon vor März 2020. Ich sehe darin diverse Vorteile – wenn z.B. Coachees aus anderen Städten ohne Anreise mit mir ins Gespräch kommen können. Zugleich merke auch ich, dass es Disziplin und Gelassenheit gleichermaßen braucht, um bei dem hohen Maß an virtueller Kommunikation weiterhin gesund und munter zu bleiben. Ich könnte nun ca. 3.000 Tipps geben, worauf ihr achten könntet… Ich fange einfach mal mit fünf an von denen ich überzeugt bin, sie kommen zwar trivial daher, helfen allerdings enorm:

1. Für jedes Online-Meeting sollte klar sein, was das Ziel ist

Im Change-Management sagen wir immer: „denkt von der Wirkung her!“. Also wollt ihr beispielsweise informieren, wollt ihr die Leute beruhigen oder zur Mitwirkung begeistern? Je klarer das ist, desto besser könnt ihr die Inhalte und den Verlauf der Veranstaltung darauf aufbauen. Ein Beispiel: Ich habe für den VDI eine Online-Veranstaltung zum Thema „Online-Veranstaltungen erfolgreich organisieren und moderieren“ durchgeführt. Unser Ziel war: Hürden und Vorbehalte abbauen, Inspiration und hilfreiche Handreichungen geben und für die Online-Formate begeistern. Dazu haben wir ganz praktische Erfahrungen, Tipps und Handwerkszeug vermittelt und die Veranstaltung so gebaut, dass die Teilnehmenden erleben konnten, wie Netzwerken und Interaktion auch online funktioniert. 2 Tage später bekam ich eine Anfrage, ob Teile unserer Folien verwendet werden dürfen. Ja! Klar! „Inspiration und Hilfreiche Handreichungen geben“ hat schon mal funktioniert!

2. Input und Interaktion im Wechsel

Schon bei der Vorbereitung einer Veranstaltung solltet ihr Möglichkeiten mit eindenken, um miteinander in Interaktion zu gehen, also Gespräche zu ermöglichen. Es ist ja mal ganz schön, einen spannenden TedTalk zu hören, aber ehrlich gesagt sind die wenigsten Online-Veranstaltungen und Meetings so spannend, dass man sich stundenlange Monologe anhören möchte. Denn das zieht Energie, und ein Gefühl von „Disconnection“ wird übermächtig. Deshalb überlegt euch, wie ihr die Teilnehmenden zur Interaktion herausfordern könnt, beispielsweise durch eine Umfrage mit anschließender Diskussion über das Ergebnis oder den begleitenden Chat. Wir halten es beispielsweise bei vielen Teilnehmenden so, dass wir im Chat die Fragen eine Weile sammeln und an Zwischenstopps dann gebündelt darauf eingehen und dann ggf. auch gezielt Rückfragen stellen und in den Live-Austausch gehen. Und wer jetzt sagt „Bei unseren Teammeetings bin ich als Chef*in die/ der Alleinunterhalter*in“ dem sage ich: es ist an Dir, das zu ändern!

3. Check-In und Check-Out sind Gold wert

Wollt ihr in einer guten Atmosphäre eine Veranstaltung durchführen und ein Klima schaffen, in dem die Teilnehmenden in Austausch gehen, vielleicht sogar kreativ werden, solltet ihr einen Check-In machen: das kann beispielsweise eine Verortung zur aktuellen Stimmung sein oder wie sie zu dem Thema stehen oder sogar eine gemeinsame Schweigeminute. Gerade bei unbekannten Teilnehmenden ist auch eine kurze Breakout-Session hilfreich, bei der man sich in kleiner Runde „beschnuppern“ kann. Ich habe selbst schon oft gemerkt, wie das beim mir Berührungsängste abbaut oder mich wirklich in der Veranstaltung ankommen lässt. Eine visuelle unterstützung kann dabei hilfreich sein:

Und wenn ihr dann durch seid, vergesst nicht, Feedback einzuholen. Da uns im virtuellen Raum einige Eindrücke nur teilweise, manche ganz „abgeschnitten“ sind, könnte es sein, dass dein Selbstbild und das Fremdbild weit auseinanderklaffen. Während Du selbst denkst „naja, war nicht so doll“, kann die Resonanz bei den Teilnehmenden ganz anders aussehen. Ich weiß selbst, dass ich bei einer meiner ersten Online-Veranstaltung mit ca. 60 Personen kein Gefühl dafür hatte, wie unser Angebot mit den Erwartungen der Teilnehmenden „matchte“. Mit Herzklopfen blendete ich eine Feedback-Folie ein und war erleichtert nun einen Anhaltspunkt zu haben, wie es angekommen ist. Feedback ist immer eine Möglichkeit, sich selbst und ein Veranstaltungsformat weiterzuentwickeln. Egal, ob es um eine regelmäßige Teamsitzung oder eine Aufsichtsratssitzung handelt. Vertut euch das nicht, wir befinden uns gerade alle auf einem großen Lernfeld!

4. Visualisieren, visualisieren, visualisieren

Schon in Präsenzveranstaltungen verflüchtigt sich so mancher wertvolle Beitrag, wenn er nicht niedergeschrieben wird. Im virtuellen Raum geht das noch schneller und es droht die Gefahr, sich im Kreis zu drehen. Nutzt die Möglichkeiten des Screen Sharing oder von gemeinsamen Whiteboards oder den Chat etc. Selbst ein einfaches Word-Dokument, in dem ein Teilnehmender die Gedanken mitskizziert kann dazu beitragen, dass sich nicht alles verflüchtigt und ihr zu Ergebnissen kommt. Alles was skizziert oder aufgeschrieben wird, kann üblicher Weise auch gespeichert und damit weiter verwertet werden. Und wenn ihr eine Message zu vermitteln habt, machen vielleicht auch in einer Teamsitzung 2-3 geteilte PowerPoint-Folien Sinn, um sich daran abzuarbeiten

5. Pausen machen

Last but not least. Pausen sind unerlässlich und tragen dazu bei, dass ihr bei Sinnen und Gelassenheit bleibt! Während ihr im „analogen“ Alltag wenigstens mal von einem Konferenzraum zum anderen laufen könnt, fällt das zumindest im Homeoffice-Alltag weg. Bewegung trägt allerdings dazu bei, Stress abzubauen! Pausen abseits vom PC braucht es, um die Augen und den gesamten Körper zu entspannen. Gebt euch Zeit, euch im wahrsten Sinne des Wortes aufzurichten, euch zu strecken, durchzuatmen und in die Ferne zu schauen. Das entspannt Körper und Geist. Ganz konkret heißt das: Zwischen Online-Veranstaltungen (und kommen sie noch so spannend daher) plant eine Pause von mindestens 10 Minuten ein. Traut euch, Blocker in den Terminkalender zu setzten, an denen ihr andere Arbeit macht oder einfach nicht zu erreichen seid. Es kommt doch auf’s Ergebnis eurer Arbeit an, nicht darauf ob ihr 24/7 online wart!

P.S.: Auch informelle Treffen können eine wunderbare Form sein, um Verbundenheit zu schaffen oder zu halten: Eine freiwillige regelmäßige Coffee-Corner (also gemeinsame Kaffeetrinken „in der Küche“), ein gemeinsames Mittagessen oder der Feierabend-Drink sind möglich. Das einzige Ziel ist dann, die Verbindungen zu pflegen. Eine Dramaturgie ist dann nicht nötig, es braucht nur jemanden, der regelmäßig als Host da ist. Und… es ist erstaunlich, wie wohltuend dieses „chitchat“ in Zeiten von Homeoffice ist!

Viel Spaß bei Euren Online-Formaten!

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Ist Führung heute out oder anders? Der Online-Talk

Führung

Ist Führung heute out oder anders? Wir gehen auf den Prüfstand!

Für den VDI Berlin Brandenburg fragen Dr. Phil. Justinus Pieper und ich „ist Führung heute out oder anders?“

Wir gehen in den Diskurs miteinander und mit Ihnen und stellen Führung vor dem Hintergrund der rasant voranschreitenden Digitalisierung auf den Prüfstand:

  • Welche Führungsmethoden sind sinnvoll und hilfreich?
  • Was können wir von historischen Führungspersönlichkeiten auch heute noch lernen?
  • Wie passen Führung und Selbstorganisation zusammen?
  • Und natürlich werden wir auch schauen, was Führung aus dem Homeoffice für Herausforderungen bringt und wie man denen begegnen kann!

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen. Kommen Sie gerne vorbei – auch wenn Sie kein VDI-Mitglied sind!

Dies ist ein ONLINE-Event am 28.05.2020 von 19:00-21:00.

Zur Anmeldung über den VDI geht’s hier entlang >>

Mein Gesprächspartner:
Dr. phil. Justinus Pieper begeistert für nachhaltige Managementstrategien auf ethischem Fundament – versehen mit dem Gütesiegel der Geschichte. Er ist für mittelständische Unternehmen (u.a. Gindele GmbH) ebenso tätig wie für internationale Konzerne (u.a. Audi AG, Siemens-Nokia, Mast-Jägermeister SE), Stiftungen (u.a. Konrad-Adenauer-Stiftung), Kammern (u.a. IHK Karlsruhe), Vereine und Verbände (u.a. VDI, VBI, VBKI). 2016 Lehrpreisträger der Beuth Hochschule für Technik Berlin, bis Juli 2019 Gastprofessor an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Initiator und Moderator der Reihe „We meet Business“, Träger des FinAF-Preises (in Kooperation mit IfKom) für ethisch-nachhaltiges Führen 2020. http://www.erfolgsgeschichte.net/

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Dem Team Orientierung geben – so funktioniert’s

Orientierung geben

Für Führungskräfte und Teams stellt sich immer wieder die Frage: was gibt uns Orientierung – gerade in der schnelllebigen und komplexen Arbeitswelt

Schnell mal eine Vision auf einen Zettel pinseln, die verkünden und dann ist das schon genug Orientierung? Dass es ganz so einfach ist, stelle ich immer wieder in Team- und Organisationsentwicklungsprozessen fest. Was sind eigenlich „gute“ Orientierungspunkte? Wie können Mitarbeiter*innen andocken? Wie entsteht aus einer zunächst vielleicht nur rudimentären Vision eigentlich Bewegung?

Häufig braucht es – gerade in hierarchisch organisierten Unternehmen – einen Impuls der Führungskraft

Davon ausgehend kann gemeinsam mit dem Team eine tragfähige Vision entstehen, an der sich alle gemeinsam ausrichten können. Wenn jeder die Möglichkeit hatte, daran mitzuarbeiten und einzubringen, was ihm sinnvoll erscheint, entwickeln Bilder und Worte häufig Sogkraft für die Akteure. Es kommt Bewegung ins Spiel. Wie wir das ganz praktisch angegangen sind, beschreiben Michael Greulich, Leiter der Testplattform bei der ALDB GmbH und ich in zwei BLOG-Beiträgen auf XING Executive:

Die Perspektive der Führungskraft gibt’s hier >>

Die Perspektive der Organisationsenwicklerin gibt’s hier >>

Und wer noch mehr zum Thema wissen will, und wie das Thema „Visionen erarbeiten“ in einen Teamentwicklungsprozess eingebunden ist, dem sei mein Buch „Der Balanceakt zwischen Führung und Selbstorganisation“ ans Herz gelegt!

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Der Balanceakt zwischen Führung und Selbstorganisation

Führung und Selbstorganisation

Verantwortung neu verteilt: Herausforderungen für Teams und Führungskräfte

Durch die zunehmende Digitalisierung befeuert suchen hierarchisch organisierte Unternehmen eine neue Balance zwischen Führung und Selbstorganisation. Wie kann das gelingen?

Die Führungskraft als Initiator der Transformation

Der technologische Wandel fordert von hierarchisch organisierten Unternehmen mehr Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft. Eine neu ausbalancierte Art der Führung und Selbstorganisation soll dies ermöglichen – ungewohntes Terrain für viele Führungskräfte und Teams. Die paradoxe Aufgabe für die Führungskraft: Meist muss sie den Wandel initiieren, Orientierung geben und sukzessive Verantwortung abgeben. Wie kann sie mit dem Team Fahrt aufnehmen? Welche Fähigkeiten müssen die Akteure schärfen, um zu einem souveränen Zusammenspiel zu finden?
Diese Fragestellungen beleuchte ich vor dem Hintergrund einer systemisch orientierten Sichtweise anhand von Praxissituationen. Ich gebe Führungskräften im mittleren Management und Teams einen Kompass an die Hand, der sie Schritt für Schritt zu einer neuen Zusammenarbeit führt.

Das Buch ist etwas für Praktiker

Es enthält Fallbeispiele, konkrete Methoden und Modelle und gibt viele Anregungen, wie Sie als Führungskraft eine Initialzündung für die Transformationen geben können. Was das für die eigene Rolle und Haltung bedeutet, und wie mit dem Team weiter gearbeitet werden kann.

Das zentrale, im Buch vorgestellte und von mir entwickelte MEER-Modell können Sie hier herunterladen, um es für die Arbeit mit Ihrem Team zu verwenden.

Die Daten zum Buch

Erscheinungsjahr 2019. 83 Seiten, mit 3 Abbildungen und einer Tabelle, kartonierte Ausgabe
Print: € 12,– D, € 13,– A
eBook: € 9,99 D, € 10,30 A
ISBN 978-3-525-40673-1
Erschienen bei Vandenhoeck und Ruprecht in der Reihe Leben. Lieben. Arbeiten: systemisch beraten
Das Buch „Der Balanceakt zwischen Führung und Selbstorganisation“ kann hier bestellt werden >>

 

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Fragen machen klug und stärken die Eigenverantwortung

Fragetechniken

Fragen machen klug, das weiß doch jedes Kind

Schon Ernie und Bert haben uns beigebracht, „wer nicht fragt bleibt dumm“. Das Schöne ist, wenn Fragen gestellt werden, können der Fragende und auch der Gefragte gleichermaßen dazu lernen. Und das ist insbesondere dann interessant, wenn sich Unternehmen wünschen, dass Mitarbeiter mit mehr Eigenverantwortung bei der Sache sind. Doch wie frage ich wirksam? Gibt es einen Fragen-Fundus? Die kluge Antwort vorweg: Ja, natürlich! Hier!

Viele Führungskräfte suchen im Coaching den Schlüssel zu mehr Eigenverantwortung der Mitarbeiter

Sie wünschen sich im Rahmen der Führung und Zusammenarbeit eine Fehler- und Problemlösungskultur, in der die Fachexperten eigenverantwortlich Missstände ansprechen und zur Lösungsfindung beitragen. Um dies zu erreichen, mache ich immer einen Exkurs zu den Fragetechniken. Diese helfen, zu neuen Optionen zu kommen und die Eigenverantwortung der Mitarbeiter zu stärken. Mit  Hilfe von Fragen wird das üblicher Weise Unausgesprochene aufgedeckt: Einschätzungen, Ideen, Grundannahmen, Glaubenssätze, Werte der Personen kommen an die Oberfläche und können für eine (gemeinsame) Lösungsfindung herangezogen werden.

Den Soll-Zustand ins Visier nehmen

Meist ist es hilfreich, zunächst einen wünschenswerten Soll-Zustand („wie ist der Zustand, wenn das Problem nicht mehr existiert“) zu formulieren. Dadurch wird ein Lösungsfokus aufgemacht und der Kontext geklärt, innerhalb dessen nachgedacht werden soll. Davon ausgehend können die Beteiligten ihre Kompetenz und ihre Erfahrungen aus der Vergangenheit, und auch eigene mögliche neue Verhaltens- bzw. Herangehensweisen für die Zukunft ins Spiel bringen.

Den inneren Experten in den Hintergrund stellen

Die Herausforderung für viele Führungskräfte ist in diesem Zusammenhang, ihr Vertrauen in die Fähigkeiten und die Leistungsbereitschaft der Menschen in den Vordergrund, und ihren eigenen inneren Experten (der bereits eine Lösung im Kopf hat) in den Hintergrund zu stellen. Statt selbst einzugreifen (eine Lösung vorzuschlagen) können sie den Lösungsfindungsprozess mit klärenden oder anregenden Fragen und mit der Haltung des Nichtwissenden befeuern.

Genereller Tipp

Gut zuhören und einzelne Aspekte aus der Antwort aufgreifen und daran die nächste Frage ausrichten, statt „immer wieder ein neues Fass aufzumachen“. Z.B.
Führungskraft (FK): Wie würdest Du denn herangehen?
Mitarbeiter (MA): Ich würde zunächst ein Feinkonzept erstellen
FK: Aha, ein Feinkonzept. Wofür ist das denn wichtig?
MA: Damit ich eine höchstmögliche Sicherheit gegenüber dem Kunden habe
FK: Was würde Dein Kollege xy (ein wohlgesonnener Experte) sagen, wie wichtig das mit der Sicherheit ist?

Fragen über Fragen. Der Fragen-Fundus im Kontext Führung und Eigenverantwortung

Zum Ausdruck auf A3 habe ich den Fragen-Fundus zusammengestellt. Den können Sie sich hier herunterladen >>

Fragen-Fundus

>> Wenn Sie im geschützen Rahmen mal Fragen fragen möchten, dann schauen Sie hier >>

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Mit dem MEER-Modell die Selbstorganisationsfähigkeit von Teams stärken

Selbstorganisationsfähigkeit stärken mit dem MEER-Modell

Das MEER-Modell bei den Wirtschaftspsychologen

Am 09.07.2018 stelle ich das MEER-Modell zur Stärkung der Selbstorganisationsfähigkeit von Teams vor. Spannend dürfte unter anderem werden, dass ich betrachte, wie Selbstorganisation  in zwei sehr unterschiedlichen Kontexten lebt bzw. zum Leben erweckt wird: zum einen im Unternehmenskontext, bei Teams die klassischer weise hierarchisch geführt wurden, und nun mehr Selbstorganisation und Eigenverantwortung umsetzen müssen, um in der VUKA-Welt überleben zu können. Hier kann ich gelassen aus der Außenperspektive des Coaches auf den Transformationsprozess schauen. Ganz anders sieht es aus, wenn ich mir unsere selbstorganisierte Improvisationstheater-Gruppe anschaue. Als Ensemble-Mitglied der IONen Improtheater Berlin kann ich alles auch aus der Innenperspektive schildern. Da moderiere, entscheide, erkenne und reflektiere ich live mit – mit allen Höhen und Tiefen, die das mit sich bringt! Ein wunderbares Lernfeld…

Ich freue mich, das von mir entwickelte Modell beim Bundesverband der Psychologinnen und Psychologen, Sektion Wirtschaftspsychologie vorstellen zu können und bin gespannt auf die Diskussion.

Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich willkommen, die Veranstaltung ist kostenfrei.

Datum: 09.07.2018
Zeit: 19:15 bis 21:15
Ort: Haus der Psychologie, Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin, Raum 403 (4. Etage)
Anreise:
ÖVPN: U-Bahnstation Märkisches Museum (U2), U-Bahnstation Heinrich-Heine-Strasse (U8) und S-Bahnstation Jannowitzbrücke (S5 / S9 / S75) jeweils in ca. 300 m Nähe.
PKW: Freie Parkplätze sind abends leicht zu finden.

Gäste sind willkommen. Bitte kontaktieren Sie Dr. Thomas Binder vorher, wenn Sie kein BDP-Mitglied sind.

 

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>> Und wenn Sie erleben möchten, wie die IONen live auf der Bühne scheitern oder Ihre Firmenveranstaltung aufpeppen, schauen Sie direkt auf der Website der IONen Berlin >>

Transparenz durch Digitalisierung und der bewusste Umgang mit Reaktionen

Vortrag Transparenz

Workshop: Transparenz durch Digitalisierung – zwei Seiten einer Medaille

Kommen Sie zum 18. VDI-Kongress Frauen im Ingenieurberuf in Frankfurt: Am 08.06.2018 gebe ich dort einen Workshop. Hier geht’s zur Anmeldung…

Digitalisierung birgt für Führungskräfte und Teams in dieser VUKA-Welt viele Chancen, sich unterstützen zu lassen – sei es durch Kollaborationstools oder (IT-gestützte) Abläufe. Es entsteht Daten-Transparenz, welche von Begeisterung bis zur Angst vor Verfolgung viele Reaktionen entfacht. Wie fangen wir diese verantwortungsvoll und im Dienste von Mensch und Unternehmen ein? Wir schauen uns die zwei Seiten der „Digitalisierungs-Medaille“ im Workshop an, und sensibilisieren uns für den (un-) sinnigen Umgang mit Daten.

>> Haben Sie auch Veränderungen zu bewegen und spüren die Dynamik? Dann sprechen Sie mich an, ich schaue mit Ihnen gemeinsam, wie Sie die Sache in gute Fahrwasser bringen. Mehr dazu hier >>

Beirat im BMBF-Projekt „CHEFIN“

Beirat im BMBF-Projekt CHEFIN

Frauenkarrieren fördern – das liegt mir am Herzen

Die TU Dortmund führt unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Wilkesmann und im Verbund mit der RWTH Aachen das Verbundprojekt CHEFIN – Chancengerechte Entwicklung von Frauenkarrieren im MINT-Bereich durch. Ich wurde in den Beirat des Projektes berufen und das freut mich sehr, da ich gerne Initiativen unterstütze, die Frauen in Führung bringen – insbesondere Ingenieurinnen und weitere Frauen, die im MINT-Bereich Karriere machen möchten. Denn leider erlebe ich sowohl im Coaching als auch in der Team- und Organisationsentwicklung (wie viele andere) auch, dass noch vergleichsweise wenig Frauen in Schlüsselpositionen im Unternehmen sitzen. Die zunehmenden Digitalisierung gibt uns  gleichzeitig die Chance wie auch die Notwendigkeit das zu ändern. Denn die Art der Zusammenarbeit richtet sich mehr auf Kooperation, Kommunikation und Teamarbeit aus – und da bringen Frauen einfach eine weitere sehr wervolle Facette ins Spiel, die (nicht nur) ich für sehr förderlich für die Unternehmensführung halte.

Das Verbundprojekt CHEFIN (mit den Teilvorhaben „Entwicklung des technischen Empfehlungssystems“ der RWTH Aachen und „Quantitative und qualitative Begleitforschung für Karrierefaktoren“ der TU Dortmund) verfolgt das Ziel, MINT-Studentinnen, Berufsanfängerinnen im MINT-Bereich sowie weiblichen Young Professionals, die bereits den Einstieg in einen Beruf des MINT-Bereichs vollzogen haben, Sicherheit bzgl. der eigenen beruflichen Identität zu vermitteln und so hochqualifizierte Frauen auf ihrem Karriereweg an die Spitze von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu unterstützen. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite der TU Dortmund, Lehrstuhl für Organisationsforschung, Sozial- und Weiterbildungsmanagement >>

Was tut der Beirat im Projekt CHEFIN?

Ein zentrales Ziel des Beirats ist die Zusammenführung der Wissensbestände und Praxiserfahrungen der verschiedenen Stakeholder im Bereich Gender und Karriereentwicklung im MINT-Kontext aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Der Beirat wird einerseits die Arbeiten im Projekt diskutieren, neue Impulse in das Projekt einbringen und bei der Verwertung der Projektergebnisse mitwirken.

Mitglieder des Wissenschafts- und Praxisbeirats sind entsprechend dieser Zielstellung aus der Wissenschaft (Gender- und Karriereforschung, speziell im MINT-Bereich etc.), Wirtschaft (Frauen mit erfolgreichen Karrieren, Vertreter/innen der Personalentwicklung etc.) und intermediären Institutionen (Career Centern, Arbeitsvermittlung, Gewerkschaften etc.). Das Projekt wird vom BMBF gefördert.

Ich bin gespannt, welche Erkenntnisse sich im Rahmen der Projektlaufzeit ergeben werden und freue mich auf den Diskurs mit den Projektbeteiligten und den anderen Beiratsmitgliedern und Expert/innen aus dem MINT-Bereich!

Möchten Sie als Frau ihrer Karriere einen Schub geben und auch Chefin werden? Dann schauen Sie, was Ihnen ein Leadership-Coaching bringen kann >>