Beirat im BMBF-Projekt „CHEFIN“

Beirat im BMBF-Projekt CHEFIN

Frauenkarrieren fördern – das liegt mir am Herzen

Die TU Dortmund führt unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Wilkesmann und im Verbund mit der RWTH Aachen das Verbundprojekt CHEFIN – Chancengerechte Entwicklung von Frauenkarrieren im MINT-Bereich durch. Ich wurde in den Beirat des Projektes berufen und das freut mich sehr, da ich gerne Initiativen unterstütze, die Frauen in Führung bringen – insbesondere Ingenieurinnen und weitere Frauen, die im MINT-Bereich Karriere machen möchten. Denn leider erlebe ich sowohl im Coaching als auch in der Team- und Organisationsentwicklung (wie viele andere) auch, dass noch vergleichsweise wenig Frauen in Schlüsselpositionen im Unternehmen sitzen. Die zunehmenden Digitalisierung gibt uns  gleichzeitig die Chance wie auch die Notwendigkeit das zu ändern. Denn die Art der Zusammenarbeit richtet sich mehr auf Kooperation, Kommunikation und Teamarbeit aus – und da bringen Frauen einfach eine weitere sehr wervolle Facette ins Spiel, die (nicht nur) ich für sehr förderlich für die Unternehmensführung halte.

Das Verbundprojekt CHEFIN (mit den Teilvorhaben „Entwicklung des technischen Empfehlungssystems“ der RWTH Aachen und „Quantitative und qualitative Begleitforschung für Karrierefaktoren“ der TU Dortmund) verfolgt das Ziel, MINT-Studentinnen, Berufsanfängerinnen im MINT-Bereich sowie weiblichen Young Professionals, die bereits den Einstieg in einen Beruf des MINT-Bereichs vollzogen haben, Sicherheit bzgl. der eigenen beruflichen Identität zu vermitteln und so hochqualifizierte Frauen auf ihrem Karriereweg an die Spitze von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu unterstützen. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite der TU Dortmund, Lehrstuhl für Organisationsforschung, Sozial- und Weiterbildungsmanagement >>

Was tut der Beirat im Projekt CHEFIN?

Ein zentrales Ziel des Beirats ist die Zusammenführung der Wissensbestände und Praxiserfahrungen der verschiedenen Stakeholder im Bereich Gender und Karriereentwicklung im MINT-Kontext aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Der Beirat wird einerseits die Arbeiten im Projekt diskutieren, neue Impulse in das Projekt einbringen und bei der Verwertung der Projektergebnisse mitwirken.

Mitglieder des Wissenschafts- und Praxisbeirats sind entsprechend dieser Zielstellung aus der Wissenschaft (Gender- und Karriereforschung, speziell im MINT-Bereich etc.), Wirtschaft (Frauen mit erfolgreichen Karrieren, Vertreter/innen der Personalentwicklung etc.) und intermediären Institutionen (Career Centern, Arbeitsvermittlung, Gewerkschaften etc.). Das Projekt wird vom BMBF gefördert.

Ich bin gespannt, welche Erkenntnisse sich im Rahmen der Projektlaufzeit ergeben werden und freue mich auf den Diskurs mit den Projektbeteiligten und den anderen Beiratsmitgliedern und Expert/innen aus dem MINT-Bereich!

Möchten Sie als Frau ihrer Karriere einen Schub geben und auch Chefin werden? Dann schauen Sie, was Ihnen ein Leadership-Coaching bringen kann >>

Mehr Freiraum im Kopf – ein Baustein für die Arbeit 4.0 – Teil2 Fokus

Freiraum braucht Fokus

Fokus: das „wilde Hündchen im Kopf“ beruhigen

Angenommen, Sie haben meinen Rat aus Teil 1 dieses Beitrags zum Thema „Mehr Freiraum im Kopf“ beherzigt, und das Handy in der Tasche gelassen, und den E-Mail-Client abgeschaltet, als Sie beschlossen haben, den Fokus auf ein wichtiges Schriftstück zu setzen. Doch schon nach kurzer Zeit merken Sie, dass trotz allem in ihrem Kopf ein „wildes Hündchen hin und herspringt“, und etliche störende Gedanken ihrer konzentrierten Arbeit dazwischenfunken. Vielleicht begegnet Ihnen das wilde Hündchen sogar nach Feierabend und verschafft Ihnen ein mulmiges Gefühl bei dem Gedanken, was Sie heute alles nicht geschafft, und morgen „vor der Brust“ haben. Kein Wunder. Fokus will geübt sein. Auch dieses Phänomen bespreche ich mit meinen Kunden oft im Coaching und rege durch erste Übungen an. Denn ich verstehe Coaching als eine systemische, ganzheitliche Unterstüztung für Sie in Ihrem (Berufs-) Leben, und deshalb gehört dieser Aspekt für mich auch dazu.

Tipp 2: Fangen Sie gleich bei sich an – Freiraum braucht Fokus

Wir sind im Grunde ständig damit beschäftigt, zwischen Vergangenheit und Zukunft gedanklich hin- und herzuspringen. Mit Konzentration hat das nicht viel zu tun. Und dazu kostet uns das, wie in Tipp1 beschrieben, Gehirnleistung und Energie, und verursacht im Dauerbetrieb im schlimmsten Fall Stress und Verspannung. Prof. Dr. Michalsen empfiehlt in seinem Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ meditative Praxis, um das  „wilde Hündchen im Kopf“ zu beruhigen. Die Folgen sind körperlich spürbar, indem z.B. Verspannungen reduziert werden. Auf der kognitiven Ebene wird Fokus möglich, und es entstehen zusätzlich wieder „Ideen-Feuerwerke“ dadurch, dass Sie auf Ihrer Festplatte im Hirn Staub gewischt haben. Einige Beispiele für meditative Praxis:

  • Yoga als „Meditation in Bewegung“ finden Sie adaptiert an unseren westlichen Lebensstil in verschiedenen Spielarten, vom klassischen Hatha-Yoga über Iyengar bis hin zu den dynamischen Stilen wie Ashtanga oder Vinyasa Flow. Ich habe beispielsweise seit vielen Jahren meine Heimat im Vinyasa gefunden, und praktiziere wöchentlich und hin und wieder in Retreats u.a. bei meiner wunderbaren Lehrerin Stine.
  • Weitere Meditation in Bewegung sind z.B. Qi-Gong oder Tai Chi. Auch hier geht es wie beim Yoga darum, die Konzentration (meist über die Atmung und achtsame Bewegungen) nach innen zu lenken und zu lernen, den Fokus zu halten.
  • Sitzende Meditation erfordert Übung und nicht zuletzt Geduld mit sich selbst. Eine tägliche Praxis kann sehr zu Wohlbefinden und Gesundheit beitragen, indem das Körperbewusstsein geschult, oder die Gedanken beobachtet werden (z.B. im MBSR). Manch einer empfindet auch die spirituelle Komponente als Bereicherung, wie sie beispielsweise in Buddhistischen Zentren mit einfließt.

Welche Meditative Praxis die passende für Sie ist, sollten Sie für sich ausprobieren, da gibt es kein Patentrezept. Beginnen Sie am besten Ihre Praxis unter Anleitung in einer Gruppe. Die meisten Anbieter bieten Probestunden an, sodass Sie ein Gespür bekommen können, ob Ihnen die Richtung zusagt. Folgen Sie Ihrem Bauchgefühl…

Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und üben Sie, den Fokus zu halten. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Und wenn die Zeit fehlt, sollten Sie den Tipp 1 lesen…

Hier geht’s lang zu Tipp 1: Multitasking ist Gift für den Freiraum im Kopf >>

Hier geht’s lang zu Tipp 3: Rituale bringen Teams mehr Freiraum im Kopf >> verfügbar ab Montag 05.03.2018

Intensiv-Coaching auf Kreta

Intensiv-Coaching auf Kreta

Klären. Zentrieren. Entscheiden. Ihr Intensiv-Coaching auf Kreta

Ich lade Sie ein an die Südküste Kretas: Hier können Sie in Ruhe und mit meiner Unterstützung Ihr berufliches Anliegen klären. Dieses Intensiv-Coaching unter vier Augen wird Ihnen dazu dienen, eine Standortbestimmung zu machen, und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Kreta, die Insel mit rauen Felsen, viel Grün, glasklarem Meer und besonderen Kraftplätzen bietet mit seinen Gegensätzen einen wohltuender Platz dafür!

Das Coaching wird Sie darin bestärken, Ausgewogenheit zwischen inneren Bedürfnissen und äußeren Anforderungen herzustellen, und neue Kraft, Zuversicht, positive Sichtweisen und konkrete Pläne zu gewinnen.

Die Plätze für das Intensiv-Coaching sind begrenzt, deshalb melden Sie sich schnell. Wir können dann Details klären.

Mögliche Themenschwerpunkte sind:

  • Unternehmerische (strategische) Entscheidungen vorbereiten und damit verbundene Auswirkungen und mögliche Handlungsoptionen aufdecken,
  • Klarheit erreichen, wie Sie beruflich stürmische Zeiten und Veränderungen bewältigen,
  • Ihre  Führungsrolle beleuchten; Ihre Werte und Ihren Handlungsspielraum neu erfahren und Ihren Führungswerkzeug-Koffer auffüllen,
  • Klärung, wie Sie Ihren Karriereweg weiter gehen wollen,
  • das persönliche Auftreten verbessern (in Rede und Körpersprache),
  • Wege aus einer beruflichen Überlastungssituation finden.

Der Ort

Meer, Wind und pralle Vegetation sind in Triopetra allgegenwärtig und inspirieren, loszulassen, ausgetretene Pfade zu verlassen, und Neues für sich zu entdecken.

Triopetra

Coaching

Intensiv-Coaching in der Natur

In einem Haus mit blühendem Garten und schattiger Terrasse können wir konzentriert in der uns umgebenden Natur arbeiten.

Was Sie erwartet und wie wir arbeiten

Ich setze im 4-Augen-Coaching auf die bewährten Instrumente aus systemischem Coaching und Change-Management, und ergänze sie passend zu Ihrem Anliegen z.B. um folgende Aspekte:

  • Aufmerksamkeitsfokussierende Rituale und Wahrnehmungsschulung, (z.B. wenn es auch um Überlastungs-Themen geht),
  • Einbeziehung der Natur, z.B. bei gemeinsamen leichten Wanderungen oder dem Besuch von Kraftplätzen,
  • Kreativtechniken,
  • Rollenarbeit aus Improvisation (z.B. wenn es um Ihr Auftreten geht).

Zusätzlich werden Sie über das 4-Augen-Coaching hinausgehende weiterführende Aufgaben dabei unterstützen, intuitiv zu neuen Erkenntnisse zu kommen und/ oder das zu verankern, was Sie für sich herausgefunden haben. Dies können Beobachtungen sein, denen Sie beispielsweise bei Wanderungen in der Natur in Ihrer freien Zeit allein nachgehen, oder Kreativarbeit.

Anmeldung und Investition

Die Plätze für das Intensiv-Coaching sind begrenzt, deshalb melden Sie sich schnell. Wir können dann Details klären.

Sie können Ihren individuellen Zeitraum buchen zwischen dem 02. und 21. Oktober 2018. Folgende Paketpreise gelten dafür:

Paket A: 3 Coaching-Tage mit jeweils 3 Stunden Intensiv-Coaching/ Tag inkl. Zielklärung und Abschlussgespräch € 1.300,- zzgl. MwSt.

Paket B: 5 Coaching-Tage mit jeweils 3 Stunden Intensiv-Coaching/ Tag inkl. Zielklärung und Abschlussgespräch € 2.000,- zzgl. MwSt.

Beide Pakete enthalten zusätzlich folgende Leistungen:

  • Fragebogen zur Vorbereitung Ihres Intensiv-Coachings auf Kreta
  • Telefonisches Vorgespräch 30 Min.
  • Weiterführende Aufgaben vor Ort (s.o.)
  • Telefonisches Follow-Up ca. 1 Monat nach Ihrer Rückkehr nach dem Coaching, ca. 30 Min.

Unterkunft, Verpflegung und Anreise ist nicht Bestandteil der Leistung. Wenn Sie sich für das Coaching interessieren, bekommen Sie von mir ausführliche Informationen zu allen organisatorischen Fragen rund um’s Ankommen, Wohnen und die Gegebenheiten vor Ort.

Hinweis: Sie können natürlich gerne den Aufenthalt verknüpfen mit einem Urlaub und entsprechend Ihre Zeit dort verlängern.

Kommen Sie vorbei, ich freue mich auf die Arbeit mit Ihnen!

Mehr Freiraum im Kopf – ein Baustein für die Arbeit 4.0

Freiraum im Kopf

Rauschen statt Freiraum im Kopf?!

Immer mehr Führungskräfte kommen angesichts der gefühlten Geschwindigkeit dieser VUKA-Welt zu mir ins Coaching und berichten über zu wenig Zeit und Überlastung. „Mein Hirn rast nur noch“ oder „ich habe zu wenig Zeit für Familie und Hobbies“ sind noch die harmloseren Feststellungen, die sie treffen. Oft berichten sie auch fast mit einer gewissen Selbstverständlichkeit von Symptomen, die sie seit längerem begleiten: Rückenschmerzen, schlechter Schlaf, Magenbeschwerden. Die Liste ließe sich verlängern…

Und genau deshalb ist es mir ein Anliegen, Sie mit einigen Werkzeuge (und zwar keine Raketenwissenschaft), für mehr Freiraum im Kopf zu inspirieren. Los geht’s…

Bitte nicht stören – in der Ruhe liegt die Kraft

Ich habe in meinem Leben einige „Weisheiten“ auf den Weg bekommen, die ich heute mit Argwohn betrachte. „In der Ruhe liegt die Kraft“ ist jedoch eine, die  ich in dieser komplexen Arbeitswelt zunehmend zu schätzen weiß: In diesem Glaubenssatz steckt für mich die Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, und Ruhe im Sinne von Stille zu praktizieren. Und damit beginnt auch Freiraum im Kopf. Doch wie funktioniert es im Angesicht der sowieso schon knappen Zeitressourcen?

Tipp 1: Multitasking ist Gift für den Freiraum im Kopf

Während ich diesen BLOG-Eintrag schreibe, ist mein Mail-Client aus! Warum? Ich praktiziere abschnittweise Monotasking, um nicht über einen meiner vielen Informationskanäle gestört zu werden. Allein durch die konsequente Anwendung des „Tools“ Monotasking kann ich den Fokus auf das Wesentliche halten und gewinne fast automatisch Zeit bei Arbeiten, die viel Konzentration erfordern. Laut Earl Miller, Professor der Neurowissenschaften vom Massachusetts Institute of Technologie reduziert Multitasking unsere Produktivität um bis zu 40%. Übersetzt heißt das z.B., wenn wir uns bei einer 5-Tages-Arbeiswoche täglich nur jeweils eine Stunde auf eine Sache konzentrieren, können wir bis zu zwei Stunden gewinnen oder einfach mehr schaffen. Zeit, die wir nutzen können, mit der Familie zu Abend zu essen, Sport zu treiben oder konzentriert Mitarbeiter-Gespräche zu führen. Das liegt daran, dass die Energie auf die wirklich wesentliche Aufgabe konzentriert wird, statt durch das gedankliche Hin-und herspringen zwischen verschiedenen Tätigkeiten Müll im Hirn zu produzieren.

So organisieren Sie sich Freiraum im Kopf:

  • Störungen bewusst aussperren: Geschlossene Tür, Facebook, E-Mail-Client, Telefon aus, wenn Sie konzentriert an einer Sache arbeiten wollen. Geht nicht? Ich behaupte: Doch, wenn die anderen wissen, dass Sie es tun.
  • Dinge zu Ende tun, d.h. eine Sache nach der anderen bearbeiten und kleine Pausen zum Luftholen dazwischen einbauen. Hierbei kann auch eine schriftliche Liste von Aufgaben mit Prioritäten helfen.
  • Handy aus und in der Tasche lassen, besser sogar in einem separaten Raum deponieren, wenn Sie in wichtigen Gesprächen oder Meetings sind. Schon die Anwesenheit eines Handys auf dem Tisch veranlasst das Hirn ständig zwischen dem eigentlich wichtigen Thema und dem Handy hin- und herzurasen. D.h. die kognitiven Fähigkeiten werden beeinträchtigt, und die Aufmerksamkeit sinkt. Da brauchen Sie noch nicht einmal aktiv etwas mit dem Handy tun. Das stellten Wissenschaftler um Adrian F. Ward der Universität Texas in einer Untersuchung fest. Und Hand auf’s Herz: die SMS „Bin im Meeting“ hat zudem einen gegen Null gehenden Informationsgehalt für den Empfänger.

Pflegen Sie Ihr Hirn durch Monotasking. Es wird es Ihnen danken! Und wenn es doch noch rauscht, dann sollten Sie unbedingt den zweiten Tipp lesen…

Hier geht’s lang zu Tipp 2: Fangen Sie gleich bei sich an – Freiraum braucht Fokus

Hier geht’s lang zu Tipp 3: Rituale bringen Teams mehr Freiraum im Kopf >> verfügbar ab Montag 19.02.2018

Mutige Frauen in der VUKA-Welt

mutige Frauen auf dem Impro-Workshop beim Karrierekongress

Ausgebuchter Workshop auf dem 14. Karrierekongress WoMenPower 2017

Getreu dem Motto „heiter scheitern“ warfen sich die Frauen mutig in Übungen hinein, die wir aus unseren Improtheater-Erfahrungen zusammengestellt hatten in unserem Workshop „Improtheater meets Führung: Heiter scheitern in der VUKA-Welt“.

Es ging in den 90 Min. darum, in Windeseile gemeinsam in Bewegung zu kommen, sich im Spiegel der anderen zu erleben und den Unterschied zwischen „blockieren“ und „annehmen“ für sich zu erfahren. Insbesondere letzteres kommentierte eine Teilnehmerin: „Das ist ja unglaublich, was alles entstehen kann, wenn man gedanklich mit „ja, genau“ unterwegs ist… das werde ich bei meinem nächsten Innovations-Workshop auf jeden Fall so anwenden!“

Und so sah es im Workshop aus – hier ein kleiner Einblick im Film.

Mutig Segeln in Ungewissheit

Als Moderatorinnen konnten wir Frauen erleben, die sich ganz selbstverständlich auf einander einließen. Es gab kein langes Zögern oder Zetern, wie man es heute noch in manch einem Unternehmen erlebt, wenn man in ungewissen Gefilden segelt. Das macht Mut und fordert uns gleichzeitig heraus, Frauen auf ihrem Weg in Führungspositionen weiter zu flankieren. Denn eines ist klar, je mehr gute Vorbilder es gibt für die Zusammenarbeit und das Verständnis auch unkonventionelle Wege zu gehen, desto eher kann wirkliche Innovationskultur entstehen und Veränderung und Erneuerung auf den Weg gebracht werden.

Michaela Jaritz sagt über den Workshop

„Die Beschreibung des Workshops beim Kongress WoMenPower hat nicht zu viel versprochen: Auf leichte, spielerische, humorvolle und untereinander sehr verbindende Art und Weise habe ich erlebt, wie die Qualitäten und Stärken des Improvisationstheaters in der Business-Welt hilfreich sein können, um Kreativität zu fördern, die Wahrnehmung zu schulen, sich auf Neues einzulassen. Das Ausprobieren hat viel Freude gemacht, die Bezüge zu den Mechanismen im Business waren gegeben – für meine Arbeit als Trainer und Coach habe ich viel Inspiration mitgenommen. Herzlichen Dank dafür!“

>> Möchten Sie mit Ihrem Team raus aus der Komfortzone? Dann sprechen Sie mich an, ich kreiere gerne inen individuellen Workshop für Sie und Ihr Thema >>

>> Wenn Sie Improtheater lieber als Bühnenshow mit den IONen erleben und im Unternehmenskontext einbauen möchten, lassen Sie sich hier inspirieren und geben Sie mir gerne direkt ein Signal. Wir spielen mit Ihnen! >>

Improtheater meets Führung: Heiter scheitern in der VUKA-Welt

Improtheater heiter scheitern in der VUKA-Welt

Hä? Scheitern und Improtheater und Führung?!

Wie passt denn das zusammen? Das zeigen wir in unserem Workhop auf dem 14. WoMenPower Karrierekongress der Hannovermesse am 28.04.2016!

Führungskräfte in der VUKA-Welt als Knotenpunkt in der Zusammenarbeit

Durch die Art der Kommunikation und ihr vorbildhaftes Verhalten können Führungskräfte ein Klima der Verbundenheit und Innovationskraft im Unternehmen mitgestalten und Veränderungen initiieren. Angesichts der gefühlten Komplexität, Ungewissheit und Geschwindigkeit permanenter Veränderung braucht es Achtsamkeit im Augenblick, und den Mut, auch ungewöhnliche Wege mit offenem Ausgang zu gehen.

Was können Sie von Improvisationstheater-Spielern lernen? Sie „segeln“ permanent in Ungewissheit: Ohne Drehbuch kreieren sie spontane Szenen. Dafür „scheitern sie heiter„, sind sich ihrer mentalen Modelle bewusst, und nutzen Impulse des Augenblicks, um Neues zu entwickeln. Erleben Sie im Workshop, wie ein Teppich aus Kreativität, Leichtigkeit und Spaß am gemeinsamen Tun entsteht – ein prima Nährboden für Erfolg: Anati Olzinger und mich verbindet das Impro-Spiel bei den IONen Improtheater Berlin und wir setzen beide unsere Erfahrungen in der Beratung ein. Wir spielen mit Ihnen!

Hier können Sie sich zum Workshop anmelden

Sie können sich ab 13. Februar 2017 direkt auf der Plattform der Hannovermesse anmelden. Die Early Bird Aktion geht bis 12. März 2017. Zur Anmeldung geht es hier >>

Agiles Management – Experten sprechen über Anfänge und Entwicklung

STUDITEMPS 11.2016:

Wie entwickelt sich agiles Management in Deutschland? Der Personaldienstleister STUDITEMPS fragte mich und vier anderen Expert/innen zum Status Quo und der Entwicklung. Ein spannender Beitrag, der viele verschiedene Perspektiven einfängt.

Wie ist Agiles Management in Deutschland aufgenommen worden?

„Flache Hierarchien, gemeinsame Meinungsbildung und Entscheidungsfindung und vor allem die feedback-orientierte Projekt- und Unternehmensentwicklung finden sich insbesondere in jungen, stark technologiegetriebenen Unternehmen. Auf der anderen Seite stehen alteingesessene Firmen z.B. in der Industrie der Idee, Führung zu verändern und Hierarchie abzubauen und mehr Selbstorganisation und damit Verantwortung in Teams zu verlagern noch kritisch gegenüber. ..“

Den vollständigen Beitrag Teil 1 können Sie hier lesen >>

Den vollständigen  Beitrag Teil 2 können Sie hier lesen >>

>> Mehr Impulse für die Arbeit 4.0 finden Sie hier >>

Agiles Change-Management für die ERP-Einführung

agiles-change-management-erp-einfuehrung

Fachzeitschrift ERP Management 3/16:

Die Einführung eines ERP-Systems ist für Unternehmen eine große Herausforderung. Über Jahre eingespielte Prozesse und Zuständigkeiten müssen überdacht werden. Im Artikel der Fachzeitschrift ERP-Management beschreibe ich anhand einiger Beispiele, wie Agiles Change-Management zum Erfolg bei der Einführung beiträgt.

Agiles Change-Management holen Sie sich diese Impulse:

In Iterationen vorgehen: Wie Sie mit dem agilen Vorgehen in kurzen Zyklen schnell sichtbare Ergebnisse erreichen und damit die Akzeptanz erhöhen können.

Unterstützung sichern: Wie Sie Mitarbeiter geschickt in den Einführungsprozess einbinden und damit Befürworter für das Neue gewinnen.

Kontinuierlich Kommunizieren: Welche Todsünde Sie bei der Kommunikation auf keinen Fall begehen sollten und wie Sie bei Ihren Mitarbeiter/innen wirklich „ankommen“.

Gemeinsam Lernen: Wie Sie durch Lösungsorientierung Hürden abbauen und Rückenwind für die Einführung bekommen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 03/2016 der Fachzeitschrift ERP-Management vom gito Verlag. Den Artikel können Sie auch direkt hier bestellen >>

Mehr Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte finden Sie auf meiner Webseite:

» Leadership-Coaching für verschiedene Anlässe

» Als Change-Managerin gehe ich gemeinsam mit Ihnen Ihre Veränderungen an

Die Retrospektive – Ein Baustein für die Arbeit 4.0

Retrospektive

Durch die auf Teams einprasselnden Anforderungen in Projekten oder im Rahmen der laufenden Arbeit ist es wichtig, sich gemeinsam gewahr zu werden, wie die Zusammenarbeit funktioniert und wie gut das Team auf Veränderungen reagieren kann. So sind gemeinsames Lernen und eine hohe Leistungsfähigkeit möglich. In selbstorganisierten Teams ist die Retrospektive das „Werkzeug“, das dazu dient, regelmäßig die Arbeit zu überprüfen. Aber auch jedes andere Team kann von dieser Rückschau profitieren.

 

So funktioniert die Retrospektive

Dauer: 45-60 Min.
Rahmenbedingungen: Moderator/in, Moderationsmaterial, Raum
Vorbereitung: Ein Flipchart oder eine Pinnwand mit der Metapher Segelboot-Anker-Eisberg (siehe Graphik)

Erfahrungen einsammeln

Die Moderation erläutert die vorbereitete Pinnwand: Um die nächste Etappen gut gemeinsam meistern zu können und den richtigen Kurs zu finden, ist es wichtig, gemeinsam zu reflektieren:

  • Was war für und als Mannschaft der Wind in den Segeln (was hat uns gut voran gebracht)?
  • Was waren die Anker, die uns festgehalten haben (und uns gehemmt haben, die Ziele zu erreichen)?
  • Welche gefährlichen Klippen und Eisberge haben wir umschifft (über die wir uns freuen und woraus wir lernen können)?

Bitten Sie die Teilnehmer/innen zu jedem Aspekt Ihre Eindrücke möglichst konkret auf Karten oder Klebezetteln zu sammeln. Wenn nach ca. 3-5 Min. alle damit fertig sind, können die Klebezettel von den Teilnehmer/innen nacheinander an das vorbereitete Schaubild geklebt werden. Versierte Teams gruppieren gleich ähnliche Themen. Als Moderator/in können Sie dies gemeinsam auch im Nachhinein machen.

Über Erfahrungen und verschiedene Sichtweisen austauschen

Geben Sie den Teammitgliedern Zeit, sich über die gemachten Erfahrungen, Einschätzungen, Rückschlüsse auszutauschen. Hier spielen individuelle Fähigkeiten, aber auch Bedürfnisse und Beobachtungen eine große Rolle:

  • Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede; gibt es unterschiedliche Auffassungen und wie gehen wir damit um?
  • Was sollten wir ab sofort anders machen, um zukünftig mehr Wind in den Segeln zu spüren und gefährliche Klippen zu umschiffen (also das bereits Gelungene verstärken) und die Anker zu vermeiden (also Hemmnisse zu beseitigen?

Vereinbarungen treffen

Treffen Sie konkrete Vereinbarungen, die machbar sind und ggf. von verschiedenen Teammitgliedern umgesetzt werden können. Verantwortlichkeiten sollten klar sein. Wie wirkungsvoll Sie in der Umsetzung waren, können Sie in der folgenden Retrospektive erkennen.

Viel Spaß bei Ihrer nächsten Retrospektive und dem gemeinsamen Lernen!

>> Wünschen Sie sich Unterstützung bei der Durchführung einer Retrospektive oder wollen Sie ein selbstorganisiertes Team aufbauen? Sehen Sie hier meine Angebote für Teams und Organisationen.

 

Change-Tools – Rüstzeug für Veränderungen

Change-Tools

DB Konzern mobilisiert seine Veränderungskräfte

Die Deutsche Bahn AG hat sich mit ihrem Programm Zukunft Bahn viel vorgenommen:

Gemeinsam für mehr Qualität, mehr Kunden, mehr Erfolg, ist das Motto, das sich der Konzern für die kommenden Jahre auf die Fahnen schreibt. Um das zu schaffen, sind Führungskräfte auf allen Ebenen gefordert, mit ihren Mitarbeitern gemeinsam Veränderungen umzusetzen.

Change-Tools, Tipps und Tricks sind gefragt.

Auf der Netzwerktagung in der Potsdamer DB Akademie hatten betriebliche Führungskräfte die Gelegenheit, sich mit dem Programm Zukunft Bahn inhaltlich auseinanderzusetzen. Gleichzeitig bekamen sie die Möglichkeit, ihren Werkzeugkoffer für Veränderungsprojekte zu füllen: Beim meinem StandChange-Logik – Rüstzeug für Veränderungen“ ging ich mit den Führungskräften aus allen Konzernbereichen ins Gespräch. „Wie erzeuge ich Betroffenheit bei Mitarbeitern?“, „Wie schaffen wir es, auch „Nostalgiker“ zum Umdenken zu bewegen?“, „Wie kommunizieren wir richtig?“. Diese und viele weitere Fragen kamen spontan auf mich zu. Und ich war genauso spontan gefordert, gedanklich die passenden Werkzeug aus meinem Change-Werkzeugkoffer zu ziehen. Mal war es ein Modell, mal eine Story aus der Change-Praxis, anhand derer ich die Dynamik im Veränderungsprozess, und wie man damit umgeht, erläuterte. Die Spontaneität hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und Bewegung in die Sache gebracht. Einige Eindrücke können Sie in diesem ca. 3-minütigen Film sehen.