Frauen als Netzwerkerinnen

Frauen als Netzwerkerinnen

Berliner Wirtschaft, Ausgabe Mai, Nr. 5 / 2018

Interview in der Berliner Wirtschaft – Netzwerkerinnen beim VDI

Seit mehreren Jahren engagiere ich mich für den VDI Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf. Nun hat das Magazin Berliner Wirtschaft der IHK Berlin ein Interview mit mir und Anna Biermann veröffentlicht.

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Beirat im BMBF-Projekt „CHEFIN“

Beirat im BMBF-Projekt CHEFIN

Frauenkarrieren fördern – das liegt mir am Herzen

Die TU Dortmund führt unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Wilkesmann und im Verbund mit der RWTH Aachen das Verbundprojekt CHEFIN – Chancengerechte Entwicklung von Frauenkarrieren im MINT-Bereich durch. Ich wurde in den Beirat des Projektes berufen und das freut mich sehr, da ich gerne Initiativen unterstütze, die Frauen in Führung bringen – insbesondere Ingenieurinnen und weitere Frauen, die im MINT-Bereich Karriere machen möchten. Denn leider erlebe ich sowohl im Coaching als auch in der Team- und Organisationsentwicklung (wie viele andere) auch, dass noch vergleichsweise wenig Frauen in Schlüsselpositionen im Unternehmen sitzen. Die zunehmenden Digitalisierung gibt uns  gleichzeitig die Chance wie auch die Notwendigkeit das zu ändern. Denn die Art der Zusammenarbeit richtet sich mehr auf Kooperation, Kommunikation und Teamarbeit aus – und da bringen Frauen einfach eine weitere sehr wervolle Facette ins Spiel, die (nicht nur) ich für sehr förderlich für die Unternehmensführung halte.

Das Verbundprojekt CHEFIN (mit den Teilvorhaben „Entwicklung des technischen Empfehlungssystems“ der RWTH Aachen und „Quantitative und qualitative Begleitforschung für Karrierefaktoren“ der TU Dortmund) verfolgt das Ziel, MINT-Studentinnen, Berufsanfängerinnen im MINT-Bereich sowie weiblichen Young Professionals, die bereits den Einstieg in einen Beruf des MINT-Bereichs vollzogen haben, Sicherheit bzgl. der eigenen beruflichen Identität zu vermitteln und so hochqualifizierte Frauen auf ihrem Karriereweg an die Spitze von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu unterstützen. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite der TU Dortmund, Lehrstuhl für Organisationsforschung, Sozial- und Weiterbildungsmanagement >>

Was tut der Beirat im Projekt CHEFIN?

Ein zentrales Ziel des Beirats ist die Zusammenführung der Wissensbestände und Praxiserfahrungen der verschiedenen Stakeholder im Bereich Gender und Karriereentwicklung im MINT-Kontext aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Der Beirat wird einerseits die Arbeiten im Projekt diskutieren, neue Impulse in das Projekt einbringen und bei der Verwertung der Projektergebnisse mitwirken.

Mitglieder des Wissenschafts- und Praxisbeirats sind entsprechend dieser Zielstellung aus der Wissenschaft (Gender- und Karriereforschung, speziell im MINT-Bereich etc.), Wirtschaft (Frauen mit erfolgreichen Karrieren, Vertreter/innen der Personalentwicklung etc.) und intermediären Institutionen (Career Centern, Arbeitsvermittlung, Gewerkschaften etc.). Das Projekt wird vom BMBF gefördert.

Ich bin gespannt, welche Erkenntnisse sich im Rahmen der Projektlaufzeit ergeben werden und freue mich auf den Diskurs mit den Projektbeteiligten und den anderen Beiratsmitgliedern und Expert/innen aus dem MINT-Bereich!

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Das TOP-Thema Canvas – Ein Baustein für die Arbeit 4.0

Top Thema Canvas

Kundennutzen ins Visier mit dem TOP-Thema Canvas

Vor kurzem moderierte ich eine Strategietagung, bei der es darum ging, mit dem Führungsteam gemeinsam herauszuarbeiten, welche TOP-Themen sich die Verantwortlichen bis zum Jahresende vornehmen wollen. Es sollte zum einen eine Übersicht geschaffen werden, wer welche Themen „auf dem Radar hat“, zum anderen sollte ein gemeinsamer Entscheid herbeigeführt werden, welche Themen hoch priorisiert in dem sich stark im Wandel befindlichen Geschäft behandelt werden.

Um das zu erreichen, habe ich das Top-Thema Canvas als Werkzeug entwickelt. Mit ihm können übersichtlich die wesentlichen Aspekte eines Top-Themas erfasst werden. Ein entscheidender Punkt dabei ist, sich zu vergegenwärtigen, für welche Kunden dieses Thema relevant ist, und wie diese Kunden konkret von dem Thema profitieren. So lässt sich gut vermeiden, dass sich die Organisation „mit sich selbst beschäftigt“ und dabei außer Acht lässt, welchen Nutzen dieses Thema dem Kunden bringt.

Das konkrete Vorgehen im Workshop

  • Jedes Teammitglied benennt seine Themen und notiert sie auf Karten oder PostIT (je Teammitglied max. 3)
  • Sammeln aller Karten auf einer Pinnwand und Clustern und kurze Erläuterung
  • Priorisieren, z.B. per Punkte kleben
  • Die höchst priorisierten Themen anhand des Canvas beschreiben
  • Notwendige Entscheidungen treffen (Ressourcen vereinbaren, Feedback und Kontrolle sichern)

So kann das TOP-Thema Canvas sonst noch verwendet werden

  • Als Steuerungsinstrument indem es zu vereinbarten Review-Terminen angeschaut und damit überprüft wird, wie der Arbeitsfortschritt ist und ob man noch das richtige Ziel im Visier hat
  • Als Klärungshilfe im Rahmen der Führungsarbeit, indem man sich allein mit seinen TOP Themen beschäftigt
  • …bestimmt gibt es noch weiter Ideen, ich freue mich über Erfahrungsaustausch…

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Mehr Freiraum im Kopf – ein Baustein für die Arbeit 4.0 – Teil3

Rituale für Teams

Tipp 3: Rituale für Teams bringen mehr Freiraum im Kopf

Die VUKA-Welt hält auch für Teams ständig Überraschungen bereit, deshalb ist es interessant, durch Konzentration auf das Wesentliche mehr Freiraum im Kopf zu kreieren, z.B. um dadurch ihre Kreativität zu stärken oder einfach mal „einen Berg abzuarbeiten“. Fokussierende gemeinsame Rituale für Teams können z.B. die Kommunikation und damit das Miteinander positiv beeinflussen. Die in Teil 1 und Teil 2 dieses Beitrags „Freiraum im Kopf“ beschriebenen Praktiken (z.B. Handy in eine Kiste sperren in Meetings) können dabei explizit vereinbart werden. Weitere Ideen für mehr Fokus sind diese Rituale für Teams – ich praktiziere sie oft auch in meinen Workshops:

  • Zu Beginn eines Meetings oder eines Workshops 1 Minute gemeinsame Schweigezeit, öffnet die Konzentration für das was folgt.
  • Wöchentlich immer zur gleichen Stunde eine Schweigezeit während der Arbeit für das gesamte Team. Die Prinzipien des Monotasking gelten auch hier (siehe Teil 1). Besonders interessant ist diese „SlackTime“ für Teams im Großraumbüro.
  • Auf eine bewusste Unterbrechung der üblichen Gedankenflüsse setze ich oft in Workshops: durch dynamische Reaktionsübungen, bei denen Stimme und Körper eingesetzt werden, entsteht Spaß und Aufmerksamkeit für den Augenblick. Ich persönlich klaue mir diese „Tools“ (besonders beliebt sind der Whiskeymixer oder der Samurai) aus meiner Improvisationstheater-Praxis. Und glauben Sie mir: Auch Ingenieur/innen machen mit und haben Spaß daran!

Fragen Sie in Ihrem Team nach, wer Erfahrungen mit den oben genannten oder ähnlichen Werkzeugen gemacht hat, und bitten Sie diese vorzustellen und gemeinsam zu üben. Sie werden erstaunt sein, was das an positiver Energie erzeugt.

Hier geht’s lang zu Tipp 1: Multitasking ist Gift für den Freiraum im Kopf >>

Hier geht’s lang zu Tipp 2: Fokus für mehr Freiraum im Kopf >>

Teams fit machen für Innovationen

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Innovative Ideen müssen kein Zufallsprodukt sein: Führungskräfte von Innovationsteams können die Kreativität der Mitarbeiter/innen oft schon mit einfachen Kniffs und Tricks anregen. Wie das gelingen kann, und was Sie aus der Sicht der Führung beachten sollten, zeigen wir aus der Sicht des Führungscoachings und der Teamentwicklung in unserem Artikel in der Fachzeitschrift Wirtschaft und Weiterbildung Ausgabe 09/2014 vom Haufe-Verlag. Hier geht es zum Heft.

Podiumsdiskussion: Innovationsprozesse öffnen – von den Erfolgreichen lernen

Diskussion zum Thema Innovation

Quer durch alle Branchen zieht sich der Trend, Unternehmen für Innovationsprozesse zu öffnen – also interne und externe (Wissens-) Ressourcen zu nutzen, um mit attraktiven neuen Produkten schneller am Markt zu sein. Was können Unternehmen, Führungskräfte und Teams von den Erfolgreichen und Trendsettern lernen? Ich diskutierte dies auf der Veranstaltung der Berliner Wirtschaftsgespräche (www.bwg-ev.net ) mit 5 Expert/innen auf dem Gebiet der Innovation. Lesen Sie hier