Vortrag: Leadership 4.0

leadership 4.0

Wie Ingenieur/innen in Führungspositionen die Transformation der Arbeitswelt gestalten

Egal, ob sich Unternehmen mit „Industrie 4.0“ oder den Möglichkeiten der Nutzung von sozialen Medien im Arbeitskontext beschäftigen – die Trendstudie 2015 der Unternehmensberatung Kienbaum zeigt auf, dass die zunehmende Digitalisierung insbesondere Führungskräfte fordert:

73% der befragten Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen bestätigten, dass Change-Management – also die Fähigkeit, Veränderung zu führen – die Kompetenz ist, die zu allererst gefordert ist, um den digitalen Wandel zu gestalten. Dabei werden die Führungskräfte zu Leadern, die ihre Mitarbeiter/innen als wertvolle Ressource anerkennen und mit ihnen inspirierende Arbeitskontexte und Innovationen gestalten.

Mit meinem Vortrag auf dem 17. VDI-Kongress “Frauen im Ingenieurberuf” zeige ich Beipiele, wie es in der Praxis funktioniert.

Wo liegen die aktuellen Herausforderungen in Unternehmen genau? Und wie können insbesondere Ingenieur/innen ihren Beitrag dazu leisten, dass Innovation und Nachhaltigkeit entsteht, und Mitarbeiter/innen sich gleichwohl für ihre Arbeit begeistern und nicht nur mitziehen, sondern sogar die Dinge vorantreiben?

Kommen Sie vorbei, ein vielfältiges Programm erwartet Sie vom 10.-12.06.2016 im Umweltforum Berlin:

>> Hier geht’s zum Programm und zur Anmeldung >>

 

Was hat Improvisationstheater mit Change-Prozessen zu tun

 

IONen Imprvisationsthater Berlin

Change-Prozesse verursachen Irritation…

… insbesondere dann, wenn die Veränderung “von oben” oder von außen angestoßen wurde, und die Betroffenen nicht Urheber der Idee sind. Welche Dynamiken das mit sich bringt, kennen die Meisten von uns:

Während die Einen noch wie angewurzelt dastehen, fängt der Nächste bereits an, mit hochgekrempelten Ärmeln die Sache anzupacken. Projekte entstehen, Tatsachen werden geschaffen.

Improvisationstheater macht die Dynamiken im Change-Prozess erlebbar

In Workshops oder durch einen Walking Act können typische Reaktionen auf Ungewissheit und der Umgang damit erlebbar gemacht werden. Spielerisch erfahren die Teilnehmer/innen, welcher Veränderungstyp sie sind, oder mit welchen Kommunikation-Tricks Dinge in Gang kommen.

>> Die Gruppe IONen Improtheater Berlin macht Veränderungsdynamik erlebbar. Lesen Sie hier am Beispiel der Picknicker, wie’s funktioniert. >>

>> Wollen Sie Improtheater in Ihren Change-Prozess einbauen? Schauen Sie hier, wie ich Sie als Change-Managerin unterstützen kann >>

>> Möchten Sie einen heiteren und zugleich effektiven Workshop mit Ihrem Team veranstalten? Dann sind Sie auf der Seite Teamcoaching und Moderation richtig >>

 

Workshop: Begeisterung beim Jahresauftakt 2016

Ingenieurinnen starteten mit Workshop gemeinsam ins Jahr

Was hat uns in letzter Zeit begeistert – beruflich oder privat? Wie können wir in unser Arbeitsleben im Jahr 2016 mehr Begeisterung einziehen lassen? Das waren zwei wesentliche Fragen, die wir uns bei diesem Workshop des Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf gemeinsam angeschaut haben.

Und wir sind fündig geworden: Wir haben eine Vielzahl von persönlichen und beruflichen Erlebnissen geteilt und damit auch das Netzwerk unter uns Ingenieurinnen gestärkt.

Wir starteten mit meinem Impulsvortrag, bei dem ich anhand praktischer Beispiele aus dem Alltag das Mysterium der Begeisterung beleuchtete: Was es für positive Auswirkungen hat, wenn Kinder beim Überraschungsei sich kaum im Zaun halten können, der Excel-Virtuose sich in seine Formeln vertiefen kann, oder wenn ein Team gemeinsam ein Storyboard zum Film “das beste QA-Team der Welt” malt. Geht die Aktion “unter die Haut”, können wir unsere Potenziale entfalten. Das meinen auch die Hirnforscher. Und in der Praxis heißt das, dass wir – nicht nur im Arbeitsleben – leichter und mit großer Freude weiter kommen. Und es bedeutet auch, dass wir (noch im hohen Alter) neues lernen können, und auch Innovation leichter in die Welt bringen , wenn mehr Spaß am Start ist.

Der Blick in meine Teamcoaching-Praxis zeigt es auch…

Oft kommen wir auf die tollsten Ideen und bewegen uns am leichtesten weiter, wenn Menschen aus der Komfort-Zone geworfen werden: Workshops, bei denen die Beteiligten im 3-Minuten-Takt assoziieren und anschließend gemeinsam dazu Bilder skribbeln oder eine Standup-Szene spielen, berühren Herz und Hirn. Die erste Reaktion ist oft “Hä? Das soll funktionieren?” – Doch die Fülle an unerwarteten Ergebnissen überzeugt auch Zweifler und bringt neue Bewegung in zuvor festgefahrene Denkschleifen und Strukturen.

So war die Resonanz auf den Jahresauftakt…

“Vielen Dank für Deinen wirklich gelungenen Jahreseinstieg gestern Abend. Ich habe gerade einen Trainerkurs absolviert. Und so war es für mich besonders, einmal zu sehen zu sehen und zu spüren, wie ein methodisch durchdachter und geführter Impulsvortrag funktioniert. Du hast mich begeistert!!! Danke dafür.”, Ingenieurin, Trainerin

“Vielen Dank für Eure schöne und anregende Auftaktveranstaltung im Januar”, Architektin

 

Interview Handelsblatt: Problemlöser im Chefsessel

Handelsblatt karrierechancen 2016

Ingenieure sind prädestiniert für eine Führungskarriere

Handelsblatt, 04./05./06.12.2015 Nr. 235, S. 48: Ein technisches Studium ist eine gute Basis für eine steile Karriere in der Industrie – so der Untertitel zum Artikel.

 

Welche guten Voraussetzungen Ingenieure für die Führungskarriere – egal ob fachlich oder disziplinarisch – mitbringen, um sogar bis an die Unternehmensspitze vorzudringen, und was sie in der ersten Führungsposition noch lernen müssen – dazu befragte mich das Handelsblatt im Interview.

Wenn Sie sich diese Ausgabe des Handelsblatt nicht mehr schnappen konnten und dennoch wissen möchten, was drinsteht, schreiben Sie mir bitte eine kurze E-Mail.

 

Vortrag: Ingenieurinnen gehen mit Begeisterung ins Jahr 2016

Jahresauftakt 2016

“Begeisterung ist Doping für Geist und Hirn” sagt der Hirnforscher Gerald Hüther. Im gleichen Atemzug mit Begeisterung wird häufig Glück und Lernen genannt.

Wir wollen bei diesem Jahresauftakt unser Netzwerk von Frauen stärken und gemeinsam schauen, wie wir mit mehr Begeisterung das Jahr 2016 gestalten können – im Beruf und im Privatleben.

Ich werde den Abend mit einem Impulsvortrag zum Thema eröffnen. Anschließend haben wir gemeinsam die Gelegenheit, nach Ihren Erfahrungen und anderen Quellen für Begeisterung zu schürfen. Wir sind uns sicher, dass wir dabei viele „Goldnuggets“ zutage fördern!

Und auch der Blick auf das vielfältige Jahresprogramm unseres Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf des VDI Berlin-Brandenburg soll nicht fehlen und wird Sie sicherlich mitreißen!

Für wen?

Frauen in Führungspositionen, Ingenieurinnen, Technikerinnen und alle, die Lust haben, sich mit anderen Frauen auszutauschen und sich zu vernetzen.

Wann, wo?

Die Veranstaltung, die wir in Kooperation mit dem VDI Berlin-Brandenburg, Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf durchführen, findet 21.01.2016 19:00-21:30 im Büro L19, Lychener Str. 19, 10437 Berlin statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier >>

>> Mehr Begeisterung im eigenen Job gesucht? Dann schauen Sie mal hier zum Thema Coaching und Leadership-Coaching rein >>

>> Sie wollen einen Workshop mit Ihrem Team durchführen, der begeistert und Ergebnisse bringt? Lesen Sie mehr zu Teamcoaching und Moderation>>

Workshop: Women Innovation Club

Innovationsmethoden

Powering Innovation!

Kreativ und innovativ sein, Neues in die Welt bringen. Das wünschen sich viele Verantwortliche in Unternehmen von ihren Mitarbeiter/innen und von sich selbst. Doch wie gelingt das neben der täglichen Regelarbeit? Wie lässt sich Überraschendes aufdecken und wie lassen sich später die vielversprechendsten Ideen herausschälen? In unserem Workshop werden wir Innovationsmethoden anwenden, die zu vielfältigen und greifbaren Ergebnissen führen.

Innovationsmethoden für interdisziplinäre Teams

Wir werden einen Blick darauf werfen, was interdisziplinäre Teams besonders befördert, was sie hemmt und wie man mit solchen Innovationsbarrieren umgehen kann. Und wir werden den Raum haben, um uns die Chancen von Frauen in Innovationsprozessen zu vergegenwärtigen.

Dieser Kurzworkshop ist der Auftakt einer Workshop-Reihe, in dem wir vermitteln, wie Sie in Ihrem Alltag als Unternehmensleiterin, Gründerin und Führungskraft die wichtigsten Hebel für eine innovative Kultur im Team und im Unternehmen erkennen und mit speziellen Werkzeugen und Interventionen unterstützen können. Sie bekommen einen reichen Fundus an getesteten Tools und lernen anhand konkreter Praxisbeispiele aus Unternehmen

Ihre Referentinnen- Die Ideenmacherinnen

Antoinette Beckert „Ich bin Coach, Change-Managerin, Ingenieurin. Pragmatisch, mit Entdeckergeist und einer Intuition, die mich selten im Stich lässt.“

Andrea Rohrberg “Ich setze auf die Kompetenzen eines starken Teams bei der Begleitung von herausfordernden Innovations- und Veränderungsprozessen.“

Wann, wo?

Die Veranstaltung, die wir in Kooperation mit dem VDI Berlin-Brandenburg, Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf durchführen, findet 07.11.2015 13:30-16:30 im Meeet – Räume für Begegnungen, Chausseestr. 86, 10115 Berlin-Mitte statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier >>

>> Die Ideenmacherinnen – hier sehen Sie, was wir sonst zum Thema Innovation auf dem Kasten haben >>

>> Sie wollen einen Workshop mit Ihrem Team durchführen, der Spaß macht und Ergebnisse bringt? Schauen Sie hier >>

Expertengespräch: Mentoring für Ingenieur/innen

mentoring für ingenieure

Mentoring bringt Schubkraft – wir zeigen wie es geht!

Mentoring wird in Unternehmen eingesetzt, um Schub in Karrieren zu bringen: Erfahrene Fach- oder Führungskräfte begleiten in sogenannten Tandems die Nachwuchskräfte, die einen nächsten Schritt in ihrer beruflichen Laufbahn machen möchten. Dabei kann Weiterbildung und Entwicklung im vertrauten Rahmen und nah an den Fragen des Berufsalltags geschehen.

Wir geben Ihnen Einblicke, wie diese Tandem-Partnerschaften funktionieren, und was Mentoring sowohl für die Mentor/Innen und Mentees, als auch für Unternehmen bringt.

Mit diesen Expertinnen werde ich diskutieren:

Kathrin Mahler Walther, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF)
Prof. Dr. Pakize Schuchert-Güler, Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR)
Clarissa-Diana Wilke, Founder & CEO WOMEN’S BOARDWAY

Wann, wo?

Die Veranstaltung des VDI Berlin-Brandenburg findet am 10.09.2015 um 19:00 in der Gelben Villa in Berlin-Kreuzberg statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier >>

>> Haben Sie die Veranstaltung zum Thema Cross-Mentoring verpasst? Dann sehen Sie hier eine Zusammenfassung >>

>> Was ist der Unterschied zum Leadership-Coaching? Schauen Sie hier >>

MOOCs oder Murx? Das Expertengespräch über Weiterbildung im Web 2.0

Podiumsdiskussion_Berliner_wirtschaftsgespraeche

Berliner Wirtschaftsgespräche 02.07.2015

Die neue Lernwelt – MOOC oder Murx? Das fragten wir unsere Experten zum Thema Massive Open Online Courses (MOOC) auf der gestrigen Podiumsdiskussion der Berliner Wirtschaftsgespräche. Unter meiner Moderation diskutierten Eva Strube, Deutsche Telekom, Sebastian Leder vom Hasso Plattner Institut (HPI), Prof. Constanze Langer von der Fachhochschule Potsdam, sowie Knuth Dohse, People & Change Consulting.

MOOC von der FH Potsdam

Constanze Langer beschrieb die Erfolge und Lernkurven des an ihrer Hochschule entwickelten „Story-MOOC“: Mit 25.000 € Förderung des Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft & iversity wurde nach knapp 3 Monaten Umsetzungsphase der MOOC als offenes Angebot in die Lehre integriert. Auch nicht an der FH Studierende hatten damit Zugang zu verschiedensten Bildungsinhalten mit dem Ziel die „Zukunft des Storytelling“ erfahrbar zu machen. Experten wie die Schriftstellerin Cornelia Funke („Tintenherz“) waren über Videos zu sehen und zu hören, Scribbles visualisierten das Gesagte der Dozenten, es gab Interviews und Expertentipps. Wenngleich Constanze Langer die erste Version „Ihres“ MOOC als Erfolgsgeschichte beschrieb – denn ca. 95.000 Studierende aus der ganzen Welt waren angemeldet – haben sie und die anderen doch eine gute „Lernkurve hingelegt“. Beim nächsten MOOC würde sie das didaktische Konzept anpassen und auch die Betreuung verändern, da diese sich als aufwändiger herausgestellt hatte als angenommen.

MOOC ergänzt die Weiterbildungsangebote von Hochschulen, Unternehmen und Institutionen

Die Erfahrungen von Sebastian Leder gehen auch von der Hochschule aus, weiten sich jedoch auch gleich auf Kooperationen mit Unternehmen und internationalen Institutionen aus: Getrieben vom persönlichen Engagement Hasso Plattners wurde 2012 der erste OpenHPI MOOC innerhalb von 3 Monaten zum Leben erweckt. Damals noch auf der bereits existierenden technischen Plattform eines MOOC-Anbieters hat sich das HPI nach den ersten Monaten entschlossen, die eigene Plattform bereitzustellen – nicht zuletzt um den Teilnehmeransturm zu bewältigen. Denn mehrere zehntausend gleichzeitige „Mitspieler“ können ein System schnell in die Knie zwingen, so die Erkenntnis des HPI. Gemeinsam mit einem 3-köpfigen Kernteam sowie Studierenden aus dem HPI entwickeln sie seither das System weiter. Mittlerweile wird es nicht nur verwendet, um universitäre Inhalte zu vermitteln. Auch SAP bedient sich der Technologie und der Konzepte des HPI mit openSAP, um zu seiner Software zu informieren und Menschen im eigenen Unternehmen, aber auch außerhalb auszubilden. Und auch das United Nations Institute for Training and Research (UNITAR) hat mit seinem openUNE MOOC Bildungsangebote in China bereitgestellt.

MOOC in der Personal- und Organisationsentwicklung

Eva Strube hat bei der Entwicklung des Magenta MOOC der Deutschen Telekom mitgewirkt. Dieser MOOC unterscheidet sich von den zuvor dargestellten: der Kurs wird ausschließlich den Mitarbeiter/innen im Konzern zur Verfügung gestellt, ist also ein Corporate MOOC. Ziel ist es, die Transformation des Unternehmens Richtung virtuelles Zusammenarbeiten über Landes- und Bereichsgrenzen hinweg zu unterstützen. In „durch kluge Algorithmen“ zusammengestellten kleinen, heterogenen Teams arbeiten die Mitarbeiter/innen gemeinsam und selbstorganisiert an den an sie gestellten Aufgaben, inspiriert durch kurze Video Lectures von Experten internationaler Hochschulen und aus der Telekom. Die Teilnahme ist auch hier kostenfrei – gerade das mag auch ein Erfolgsrezept beim Magenta-MOOC sein. Der Magenta MOOC eröffnet dem Unternehmen die Möglichkeit, schnell den weltweit verstreuten Mitarbeiter/innen Inhalte zur Verfügung zu stellen, sie in interdisziplinären Teams zu vernetzen und Gelegenheiten für informelles Lernen zu schaffen. Der zweite MOOC ist bereits in Arbeit. Auch bei der Telekom gibt es Lernkurven: Zu viele Inhalte überfordern die Anwender. D.h. auch hier wird am didaktischen Konzept weiter gefeilt, um ein noch passenderes Angebot für Fach- und Führungskräfte bereitzustellen. Und auch an einem weiteren Punkt ist Eva Strube sehr klar: Auch wenn der Anteil an digitalen Lernformaten künftig steigen wird, kann ein digitales Angebot das Zusammentreffen von Menschen in der realen Welt nicht vollständig ersetzen – es ist jedoch eine sinnvolle Erweiterung der Lern- und Entwicklungsstrategie des Konzerns.

MOOC aus der Brille des Anwenders

Knuth Dohse konnte aus Anwendersicht über seine Erfahrungen mit MOOCs berichten: Auf Lanzarote in eine Strandbar sitzend kam er auf den Gedanken, die Zeit unter der Sonne für Lernen zu nutzen: Er besuchte virtuelle Vorlesungen zum „Economic Modelling“, der „History of Rock’n Roll“ und der „Neuroeconomics“ und diese Auswahl allein zeigt schon die Bandbreite möglicher Themen, die angeboten werden. Seine Erfahrungen mit dieser Art von Weiterbildung zeigen, dass man in der Anfangsphase von MOOCs ggf. erst einmal durchhalten muss, wenn sich die Community kennenlernt: Wenn sich tausende Teilnehmer nach dem Stil „Hi, I’m John from Brazil“ zu Wort melden, ist der Spannungsbogen in der Diskussion eher gering. Doch mit der Zeit wurde der Austausch auch gehaltvoller, und gute Erkenntnisse und Fachwissen werden zwischen den Teilnehmenden ausgetauscht – und das alles zusätzlich zu den im MOOC selbst angebotenen Inhalten wie Lernvideos, Fragebögen, Texten und Übungsaufgaben. Die Möglichkeit, unabhängig von einem festen Arbeitsort zu lernen, hat Knuth Dohse ganz besonders begeistert. So kann er jeweils in Zeiten, wo das eigentliche Arbeitsaufkommen gering ist – z.B. im Urlaub – sich mit Themen beschäftigen, die Spaß machen. Und eine weitere interessante Beobachtung konnte er machen: an Orten, an denen viele Teilnehmer denselben MOOC besuchten, bildeten sich „reale Lerngruppen“, die sich dann vor Ort trafen, um gemeinsam zu lernen. Teilweise bieten die Anbieter der MOOC-Plattformen auch an, die Präsenzveranstaltungen mit Dozent/innen stattfinden zu lassen. Zudem können auf diese Weise Zertifikate erworben werden.

Kein Murx, aber…

Mehrere Erkenntnisse teilten die Teilnehmer/innen der Diskussion, die auch oben schon anklangen: bei der didaktische Umsetzung von MOOCs ist noch „Luft nach oben“; d.h. es ist zu erwarten, dass Interface-Designer, Lehrende und Entwickler noch viele Ideen entwickeln werden, um die Lernformate inhaltlich, und insbesondere hinsichtlich der Kommunikationsmöglichkeiten untereinander zu verbessern, sodass es mehr und mehr weg vom „Frontalunterricht“ geht. Es scheint auch klar, dass MOOCs die Präsenzlehre nicht ablösen werden, sondern eher ein Add-On sind – zumindest in den Regionen der Welt, in denen ausreichende Präsenz-Lernangebote vorhanden sind. In anderen Regionen scheint das Medium MOOC eine gute Möglichkeit zu sein, überhaupt an hochwertige Bildungsinhalte zu kommen – dort wo finanzielle Mittel oder Vor-Ort-Angebote nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, profitieren insbesondere wissbegierige und internet-affine Menschen von der breiten Palette an Bildungsangeboten von Hochschulen, die frei zugänglich sind. Auch zum Thema Zertifizierung gab es einige Erkenntnisse: während die Kurse an sich kostenfrei sind, werden Zertifikate kostenpflichtig und meist mit Präsenzterminen verbunden angeboten. Es ist abzusehen, dass in naher Zukunft über verschiedene Identifikationsverfahren am Computer diese auch online erworben werden können. Jedoch wird sicherlich auch hier der Griff in den Geldbeutel für den Studierenden erforderlich sein.

>> Sehen Sie hier ein Liste von MOOCs, die sie auch nach verschiedenen Kategorien sortieren können.

>> Sehen Sie unser Lernvideo zum Thema Innovation auf Diplomero.de.

>> Wenn Sie weiterhin zusätzlich auf Präsenz-Lernen unter vier Augen oder in Teams scharf sind, schauen Sie auf die Angebote auf meiner Website.

So gelingt Innovation – eine Diskussion mit Führungskräften und Coaches

Innovationskultur BWG

Am 13.11.2104 bei den Berliner Wirtschaftsgesprächen: “So gelingt Innovation – Die beste Ausrüstung für Innovationsteams auf ihrem Hindernislauf” . Annie Kerguenne (HPI), Dr. Chaehan So (Axel Springer Ideas), Diana Riessland (Bombardier Transportations) und Manfred Ostermeier (botscan) diskutierten mit mir, welche Innovationsmethoden für ein Team zum Erfolg führen. Wo sind Unterschiede bei großen und kleinen Unternehmen? Was müssen Führungskräfte leisten, wie hilft Lean Management, wo setze ich Design Thinking ein und ist Innovationskultur gleich Unternehmenskultur  – diese Themen streiften wir mit unseren Experten.

 

Stöbern Sie in den weiteren Angebote zum Thema Innovation:

>> Die Ideenmacher unterstützen Sie bei Ihrem Innovationsprojekt

>> Artikel: Innovation durch Kooperation

>> Das Lernvideo für eine bessere Innovationkultur

 

Podiumsdiskussion: Innovationsprozesse öffnen – von den Erfolgreichen lernen

Diskussion zum Thema Innovation

Quer durch alle Branchen zieht sich der Trend, Unternehmen für Innovationsprozesse zu öffnen – also interne und externe (Wissens-) Ressourcen zu nutzen, um mit attraktiven neuen Produkten schneller am Markt zu sein. Was können Unternehmen, Führungskräfte und Teams von den Erfolgreichen und Trendsettern lernen? Ich diskutierte dies auf der Veranstaltung der Berliner Wirtschaftsgespräche (www.bwg-ev.net ) mit 5 Expert/innen auf dem Gebiet der Innovation. Lesen Sie hier