Mutige Frauen in der VUKA-Welt

mutige Frauen auf dem Impro-Workshop beim Karrierekongress

Ausgebuchter Workshop auf dem 14. Karrierekongress WoMenPower 2017

Getreu dem Motto “heiter scheitern” warfen sich die Frauen mutig in Übungen hinein, die wir aus unseren Improtheater-Erfahrungen zusammengestellt hatten in unserem Workshop “Improtheater meets Führung: Heiter scheitern in der VUKA-Welt”.

Es ging in den 90 Min. darum, in Windeseile gemeinsam in Bewegung zu kommen, sich im Spiegel der anderen zu erleben und den Unterschied zwischen „blockieren“ und „annehmen“ für sich zu erfahren. Insbesondere letzteres kommentierte eine Teilnehmerin: „Das ist ja unglaublich, was alles entstehen kann, wenn man gedanklich mit „ja, genau“ unterwegs ist… das werde ich bei meinem nächsten Innovations-Workshop auf jeden Fall so anwenden!“

Und so sah es im Workshop aus – hier ein kleiner Einblick im Film.

Mutig Segeln in Ungewissheit

Als Moderatorinnen konnten wir Frauen erleben, die sich ganz selbstverständlich auf einander einließen. Es gab kein langes Zögern oder Zetern, wie man es heute noch in manch einem Unternehmen erlebt, wenn man in ungewissen Gefilden segelt. Das macht Mut und fordert uns gleichzeitig heraus, Frauen auf ihrem Weg in Führungspositionen weiter zu flankieren. Denn eines ist klar, je mehr gute Vorbilder es gibt für die Zusammenarbeit und das Verständnis auch unkonventionelle Wege zu gehen, desto eher kann wirkliche Innovationskultur entstehen und Veränderung und Erneuerung auf den Weg gebracht werden.

Michaela Jaritz sagt über den Workshop

„Die Beschreibung des Workshops beim Kongress WoMenPower hat nicht zu viel versprochen: Auf leichte, spielerische, humorvolle und untereinander sehr verbindende Art und Weise habe ich erlebt, wie die Qualitäten und Stärken des Improvisationstheaters in der Business-Welt hilfreich sein können, um Kreativität zu fördern, die Wahrnehmung zu schulen, sich auf Neues einzulassen. Das Ausprobieren hat viel Freude gemacht, die Bezüge zu den Mechanismen im Business waren gegeben – für meine Arbeit als Trainer und Coach habe ich viel Inspiration mitgenommen. Herzlichen Dank dafür!“

>> Möchten Sie mit Ihrem Team raus aus der Komfortzone? Dann sprechen Sie mich an, ich kreiere gerne inen individuellen Workshop für Sie und Ihr Thema >>

>> Wenn Sie Improtheater lieber als Bühnenshow mit den IONen erleben und im Unternehmenskontext einbauen möchten, lassen Sie sich hier inspirieren und geben Sie mir gerne direkt ein Signal. Wir spielen mit Ihnen! >>

Improtheater meets Führung: Heiter scheitern in der VUKA-Welt

Improtheater heiter scheitern in der VUKA-Welt

Hä? Scheitern und Improtheater und Führung?!

Wie passt denn das zusammen? Das zeigen wir in unserem Workhop auf dem 14. WoMenPower Karrierekongress der Hannovermesse am 28.04.2016!

Führungskräfte in der VUKA-Welt als Knotenpunkt in der Zusammenarbeit

Durch die Art der Kommunikation und ihr vorbildhaftes Verhalten können Führungskräfte ein Klima der Verbundenheit und Innovationskraft im Unternehmen mitgestalten und Veränderungen initiieren. Angesichts der gefühlten Komplexität, Ungewissheit und Geschwindigkeit permanenter Veränderung braucht es Achtsamkeit im Augenblick, und den Mut, auch ungewöhnliche Wege mit offenem Ausgang zu gehen.

Was können Sie von Improvisationstheater-Spielern lernen? Sie “segeln” permanent in Ungewissheit: Ohne Drehbuch kreieren sie spontane Szenen. Dafür “scheitern sie heiter“, sind sich ihrer mentalen Modelle bewusst, und nutzen Impulse des Augenblicks, um Neues zu entwickeln. Erleben Sie im Workshop, wie ein Teppich aus Kreativität, Leichtigkeit und Spaß am gemeinsamen Tun entsteht – ein prima Nährboden für Erfolg: Anati Olzinger und mich verbindet das Impro-Spiel bei den IONen Improtheater Berlin und wir setzen beide unsere Erfahrungen in der Beratung ein. Wir spielen mit Ihnen!

Hier können Sie sich zum Workshop anmelden

Sie können sich ab 13. Februar 2017 direkt auf der Plattform der Hannovermesse anmelden. Die Early Bird Aktion geht bis 12. März 2017. Zur Anmeldung geht es hier >>

Die Retrospektive – Ein Baustein für die Arbeit 4.0

Retrospektive

Durch die auf Teams einprasselnden Anforderungen in Projekten oder im Rahmen der laufenden Arbeit ist es wichtig, sich gemeinsam gewahr zu werden, wie die Zusammenarbeit funktioniert und wie gut das Team auf Veränderungen reagieren kann. So sind gemeinsames Lernen und eine hohe Leistungsfähigkeit möglich. In selbstorganisierten Teams ist die Retrospektive das „Werkzeug“, das dazu dient, regelmäßig die Arbeit zu überprüfen. Aber auch jedes andere Team kann von dieser Rückschau profitieren.

 

So funktioniert die Retrospektive

Dauer: 45-60 Min.
Rahmenbedingungen: Moderator/in, Moderationsmaterial, Raum
Vorbereitung: Ein Flipchart oder eine Pinnwand mit der Metapher Segelboot-Anker-Eisberg (siehe Graphik)

Erfahrungen einsammeln

Die Moderation erläutert die vorbereitete Pinnwand: Um die nächste Etappen gut gemeinsam meistern zu können und den richtigen Kurs zu finden, ist es wichtig, gemeinsam zu reflektieren:

  • Was war für und als Mannschaft der Wind in den Segeln (was hat uns gut voran gebracht)?
  • Was waren die Anker, die uns festgehalten haben (und uns gehemmt haben, die Ziele zu erreichen)?
  • Welche gefährlichen Klippen und Eisberge haben wir umschifft (über die wir uns freuen und woraus wir lernen können)?

Bitten Sie die Teilnehmer/innen zu jedem Aspekt Ihre Eindrücke möglichst konkret auf Karten oder Klebezetteln zu sammeln. Wenn nach ca. 3-5 Min. alle damit fertig sind, können die Klebezettel von den Teilnehmer/innen nacheinander an das vorbereitete Schaubild geklebt werden. Versierte Teams gruppieren gleich ähnliche Themen. Als Moderator/in können Sie dies gemeinsam auch im Nachhinein machen.

Über Erfahrungen und verschiedene Sichtweisen austauschen

Geben Sie den Teammitgliedern Zeit, sich über die gemachten Erfahrungen, Einschätzungen, Rückschlüsse auszutauschen. Hier spielen individuelle Fähigkeiten, aber auch Bedürfnisse und Beobachtungen eine große Rolle:

  • Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede; gibt es unterschiedliche Auffassungen und wie gehen wir damit um?
  • Was sollten wir ab sofort anders machen, um zukünftig mehr Wind in den Segeln zu spüren und gefährliche Klippen zu umschiffen (also das bereits Gelungene verstärken) und die Anker zu vermeiden (also Hemmnisse zu beseitigen?

Vereinbarungen treffen

Treffen Sie konkrete Vereinbarungen, die machbar sind und ggf. von verschiedenen Teammitgliedern umgesetzt werden können. Verantwortlichkeiten sollten klar sein. Wie wirkungsvoll Sie in der Umsetzung waren, können Sie in der folgenden Retrospektive erkennen.

Viel Spaß bei Ihrer nächsten Retrospektive und dem gemeinsamen Lernen!

>> Wünschen Sie sich Unterstützung bei der Durchführung einer Retrospektive oder wollen Sie ein selbstorganisiertes Team aufbauen? Sehen Sie hier meine Angebote für Teams und Organisationen.

 

Stärkenorientiert führen – Ein Baustein für die Arbeit 4.0

stärkenorientiert führen

Es ist schon merkwürdig mit den Stärken.

Jeder hat welche, jedoch kommen viele von uns ins Stocken, wenn wir danach gefragt werden: Vor unserem geistigen Auge ziehen eher Filmsequenzen vorbei, in denen wir uns schwer taten, und richtig „ackern“ mussten, um weiter zu kommen.

Diejenigen Szenen, in denen wir virtuos, mit Leichtigkeit und Spaß etwas umgesetzt haben, kommen uns vielfach nicht den Sinn. Sie sind „abgehakt“ unter dem Aspekt „ist doch normal, war doch kein großes Ding…“. Dass jedoch dieses „normale“ ein deutlicher Hinweis auf unsere Stärken und Talente sein kann, ist uns nicht bewusst.

Schade. Viel verschenkt.

Denn wenn wir die Gelegenheit hätten, mehr von unseren Stärken, Fähigkeiten und Talenten einzusetzen, könnten wir in dieser schnelllebigen Arbeitswelt nicht nur mehr schaffen, sondern auch mit mehr Leichtigkeit und Freude durchs Leben gehen. Deshalb sollten Sie als Führungskraft auf stärkenorientierte Führung setzen. Denn Sie wollen doch  Innovation, Eigeninitiative und Selbstorganisation, oder?

Hier sind 5 Praxistipps, um Stärken wie Goldnuggets bei sich selbst und ihrem Team zutage zu fördern:

1. Fangen Sie bei sich selbst an

Forschen Sie nach Ihren Stärken und machen Sie sich bewusst, welchen Wert sie für sich selbst und andere haben. Folgende Fragen können Ihnen dabei helfen:

  • Was ging mir im letzten Monat leicht von der Hand, beruflich oder privat? Was habe ich dafür „eingesetzt“?
  • Was würde ein Freund/ Kollege/ Partner sagen, wo ich in letzter Zeit einen hilfreichen Beitrag geleistet habe? Wodurch genau haben andere dadurch profitiert?
  • Was sind Tätigkeiten, die ich immer wieder selbstverständlich und vor allem sehr gerne übernehme und warum?

„Eigenlob stinkt“ könnten Sie jetzt denken. Lassen Sie den Gedanken einfach beiseite, denn die eigenen Fähigkeiten, Talente, Stärken anzuerkennen ist der beste Weg, um sie auch bei anderen zu „sehen“!

2. Interessen oder Hobbys sind wahre Fundgruben

Suchen Sie bei Ihren Mitarbeiter/innen nach den Interessen, die Ihnen bisher verborgen waren: Verreist sie viel in die ganze Welt, könnte das auf interkulturelle Kompetenz hindeuten. Der Coach einer Handballmannschaft hat Führungserfahrung, die er vielleicht noch nicht im Beruf einsetzt. Spielt sie in einer Theatergruppe könnte das bedeuten, dass sie auch gerne Produktpräsentationen auf der nächsten Messe übernimmt, und damit sich selbst und das Produkt auf der Bühne zum Strahlen bringt.

3. Heben Sie hervor, was gut geklappt hat und zieldienlich war

Denken Sie daran, dass ihre Mitarbeiter/innen genauso Mensch sind, wie Sie selbst. Das was leicht geht, haken sie ggf. schnell als selbstverständlich ab. Wenn Sie eine konkrete Rückmeldung geben, wie beeindruckt Sie über die schnelle und unkomplizierte Reparatur des Messgeräts waren, oder wie souverän er in der Kundenpräsentation auf Rückfragen geantwortet hat, stärkt das nicht nur das Selbstbewusstsein sondern ermutigt auch, diese Fähigkeit zukünftig öfter einzusetzen.

4. Herausfordern und anregen

Haben Sie Fähigkeiten oder Talente entdeckt, die ihre Mitarbeiterin bisher noch nicht eingesetzt hat, vertrauen Sie ihr eine Aufgabe an, bei der sie sich mit genau diesen Talenten ausprobieren kann. Achten Sie darauf, dass die Aufgabe zu bewältigen ist, und bieten Sie Unterstützung für den Bedarfsfall an – Sie wollen sich schließlich zum  Schluss gemeinsam über den Erfolg freuen.

5. Initiieren Sie Feedback im Kollegenkreis

Warten Sie nicht bis zur nächsten Außentagung oder zum Beurteilungsgespräch – ein kleines Feedback-Ritual, z.B.  im Rahmen einer Teamsitzung ist einfach umzusetzen. Dazu vereinbaren Sie eine Feedback-Regel (z.B. „WWW“ Wahrnehmung – Wirkung – Wunsch) und achten auf deren Einhaltung und dass nicht nur kritische Dinge angesprochen werden (siehe 3). Oft sehen die Kolleg/innen einen ganzen Blumenstrauß an Fähigkeiten, weil sie sich untereinander in sehr unterschiedlichen Situationen erleben. So entsteht für alle erlebbar eine prima Landkarte der im Team vorhandenen Stärken. Und mit der gegenseitigen Wertschätzung verstärkt sich das  Vertrauen untereinander.

Fangen Sie gleich an, ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Heben Ihrer Goldnuggets in der Arbeitswelt 4.0!

Was hat Improvisationstheater mit Change-Prozessen zu tun

 

IONen Imprvisationsthater Berlin

Change-Prozesse verursachen Irritation…

… insbesondere dann, wenn die Veränderung “von oben” oder von außen angestoßen wurde, und die Betroffenen nicht Urheber der Idee sind. Welche Dynamiken das mit sich bringt, kennen die Meisten von uns:

Während die Einen noch wie angewurzelt dastehen, fängt der Nächste bereits an, mit hochgekrempelten Ärmeln die Sache anzupacken. Projekte entstehen, Tatsachen werden geschaffen.

Improvisationstheater macht die Dynamiken im Change-Prozess erlebbar

In Workshops oder durch einen Walking Act können typische Reaktionen auf Ungewissheit und der Umgang damit erlebbar gemacht werden. Spielerisch erfahren die Teilnehmer/innen, welcher Veränderungstyp sie sind, oder mit welchen Kommunikation-Tricks Dinge in Gang kommen.

>> Die Gruppe IONen Improtheater Berlin macht Veränderungsdynamik erlebbar. Lesen Sie hier am Beispiel der Picknicker, wie’s funktioniert. >>

>> Wollen Sie Improtheater in Ihren Change-Prozess einbauen? Schauen Sie hier, wie ich Sie als Change-Managerin unterstützen kann >>

>> Möchten Sie einen heiteren und zugleich effektiven Workshop mit Ihrem Team veranstalten? Dann sind Sie auf der Seite Teamcoaching und Moderation richtig >>

 

Workshop: Begeisterung beim Jahresauftakt 2016

Ingenieurinnen starteten mit Workshop gemeinsam ins Jahr

Was hat uns in letzter Zeit begeistert – beruflich oder privat? Wie können wir in unser Arbeitsleben im Jahr 2016 mehr Begeisterung einziehen lassen? Das waren zwei wesentliche Fragen, die wir uns bei diesem Workshop des Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf gemeinsam angeschaut haben.

Und wir sind fündig geworden: Wir haben eine Vielzahl von persönlichen und beruflichen Erlebnissen geteilt und damit auch das Netzwerk unter uns Ingenieurinnen gestärkt.

Wir starteten mit meinem Impulsvortrag, bei dem ich anhand praktischer Beispiele aus dem Alltag das Mysterium der Begeisterung beleuchtete: Was es für positive Auswirkungen hat, wenn Kinder beim Überraschungsei sich kaum im Zaun halten können, der Excel-Virtuose sich in seine Formeln vertiefen kann, oder wenn ein Team gemeinsam ein Storyboard zum Film “das beste QA-Team der Welt” malt. Geht die Aktion “unter die Haut”, können wir unsere Potenziale entfalten. Das meinen auch die Hirnforscher. Und in der Praxis heißt das, dass wir – nicht nur im Arbeitsleben – leichter und mit großer Freude weiter kommen. Und es bedeutet auch, dass wir (noch im hohen Alter) neues lernen können, und auch Innovation leichter in die Welt bringen , wenn mehr Spaß am Start ist.

Der Blick in meine Teamcoaching-Praxis zeigt es auch…

Oft kommen wir auf die tollsten Ideen und bewegen uns am leichtesten weiter, wenn Menschen aus der Komfort-Zone geworfen werden: Workshops, bei denen die Beteiligten im 3-Minuten-Takt assoziieren und anschließend gemeinsam dazu Bilder skribbeln oder eine Standup-Szene spielen, berühren Herz und Hirn. Die erste Reaktion ist oft “Hä? Das soll funktionieren?” – Doch die Fülle an unerwarteten Ergebnissen überzeugt auch Zweifler und bringt neue Bewegung in zuvor festgefahrene Denkschleifen und Strukturen.

So war die Resonanz auf den Jahresauftakt…

“Vielen Dank für Deinen wirklich gelungenen Jahreseinstieg gestern Abend. Ich habe gerade einen Trainerkurs absolviert. Und so war es für mich besonders, einmal zu sehen zu sehen und zu spüren, wie ein methodisch durchdachter und geführter Impulsvortrag funktioniert. Du hast mich begeistert!!! Danke dafür.”, Ingenieurin, Trainerin

“Vielen Dank für Eure schöne und anregende Auftaktveranstaltung im Januar”, Architektin