Change-Tools – Rüstzeug für Veränderungen

Change-Tools

DB Konzern mobilisiert seine Veränderungskräfte

Die Deutsche Bahn AG hat sich mit ihrem Programm Zukunft Bahn viel vorgenommen:

Gemeinsam für mehr Qualität, mehr Kunden, mehr Erfolg, ist das Motto, das sich der Konzern für die kommenden Jahre auf die Fahnen schreibt. Um das zu schaffen, sind Führungskräfte auf allen Ebenen gefordert, mit ihren Mitarbeitern gemeinsam Veränderungen umzusetzen.

Change-Tools, Tipps und Tricks sind gefragt.

Auf der Netzwerktagung in der Potsdamer DB Akademie hatten betriebliche Führungskräfte die Gelegenheit, sich mit dem Programm Zukunft Bahn inhaltlich auseinanderzusetzen. Gleichzeitig bekamen sie die Möglichkeit, ihren Werkzeugkoffer für Veränderungsprojekte zu füllen: Beim meinem StandChange-Logik – Rüstzeug für Veränderungen” ging ich mit den Führungskräften aus allen Konzernbereichen ins Gespräch. “Wie erzeuge ich Betroffenheit bei Mitarbeitern?”, “Wie schaffen wir es, auch “Nostalgiker” zum Umdenken zu bewegen?”, “Wie kommunizieren wir richtig?”. Diese und viele weitere Fragen kamen spontan auf mich zu. Und ich war genauso spontan gefordert, gedanklich die passenden Werkzeug aus meinem Change-Werkzeugkoffer zu ziehen. Mal war es ein Modell, mal eine Story aus der Change-Praxis, anhand derer ich die Dynamik im Veränderungsprozess, und wie man damit umgeht, erläuterte. Die Spontaneität hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und Bewegung in die Sache gebracht. Einige Eindrücke können Sie in diesem ca. 3-minütigen Film sehen.

 

Stärkenorientiert führen – Ein Baustein für die Arbeit 4.0

stärkenorientiert führen

Es ist schon merkwürdig mit den Stärken.

Jeder hat welche, jedoch kommen viele von uns ins Stocken, wenn wir danach gefragt werden: Vor unserem geistigen Auge ziehen eher Filmsequenzen vorbei, in denen wir uns schwer taten, und richtig „ackern“ mussten, um weiter zu kommen.

Diejenigen Szenen, in denen wir virtuos, mit Leichtigkeit und Spaß etwas umgesetzt haben, kommen uns vielfach nicht den Sinn. Sie sind „abgehakt“ unter dem Aspekt „ist doch normal, war doch kein großes Ding…“. Dass jedoch dieses „normale“ ein deutlicher Hinweis auf unsere Stärken und Talente sein kann, ist uns nicht bewusst.

Schade. Viel verschenkt.

Denn wenn wir die Gelegenheit hätten, mehr von unseren Stärken, Fähigkeiten und Talenten einzusetzen, könnten wir in dieser schnelllebigen Arbeitswelt nicht nur mehr schaffen, sondern auch mit mehr Leichtigkeit und Freude durchs Leben gehen. Deshalb sollten Sie als Führungskraft auf stärkenorientierte Führung setzen. Denn Sie wollen doch  Innovation, Eigeninitiative und Selbstorganisation, oder?

Hier sind 5 Praxistipps, um Stärken wie Goldnuggets bei sich selbst und ihrem Team zutage zu fördern:

1. Fangen Sie bei sich selbst an

Forschen Sie nach Ihren Stärken und machen Sie sich bewusst, welchen Wert sie für sich selbst und andere haben. Folgende Fragen können Ihnen dabei helfen:

  • Was ging mir im letzten Monat leicht von der Hand, beruflich oder privat? Was habe ich dafür „eingesetzt“?
  • Was würde ein Freund/ Kollege/ Partner sagen, wo ich in letzter Zeit einen hilfreichen Beitrag geleistet habe? Wodurch genau haben andere dadurch profitiert?
  • Was sind Tätigkeiten, die ich immer wieder selbstverständlich und vor allem sehr gerne übernehme und warum?

„Eigenlob stinkt“ könnten Sie jetzt denken. Lassen Sie den Gedanken einfach beiseite, denn die eigenen Fähigkeiten, Talente, Stärken anzuerkennen ist der beste Weg, um sie auch bei anderen zu „sehen“!

2. Interessen oder Hobbys sind wahre Fundgruben

Suchen Sie bei Ihren Mitarbeiter/innen nach den Interessen, die Ihnen bisher verborgen waren: Verreist sie viel in die ganze Welt, könnte das auf interkulturelle Kompetenz hindeuten. Der Coach einer Handballmannschaft hat Führungserfahrung, die er vielleicht noch nicht im Beruf einsetzt. Spielt sie in einer Theatergruppe könnte das bedeuten, dass sie auch gerne Produktpräsentationen auf der nächsten Messe übernimmt, und damit sich selbst und das Produkt auf der Bühne zum Strahlen bringt.

3. Heben Sie hervor, was gut geklappt hat und zieldienlich war

Denken Sie daran, dass ihre Mitarbeiter/innen genauso Mensch sind, wie Sie selbst. Das was leicht geht, haken sie ggf. schnell als selbstverständlich ab. Wenn Sie eine konkrete Rückmeldung geben, wie beeindruckt Sie über die schnelle und unkomplizierte Reparatur des Messgeräts waren, oder wie souverän er in der Kundenpräsentation auf Rückfragen geantwortet hat, stärkt das nicht nur das Selbstbewusstsein sondern ermutigt auch, diese Fähigkeit zukünftig öfter einzusetzen.

4. Herausfordern und anregen

Haben Sie Fähigkeiten oder Talente entdeckt, die ihre Mitarbeiterin bisher noch nicht eingesetzt hat, vertrauen Sie ihr eine Aufgabe an, bei der sie sich mit genau diesen Talenten ausprobieren kann. Achten Sie darauf, dass die Aufgabe zu bewältigen ist, und bieten Sie Unterstützung für den Bedarfsfall an – Sie wollen sich schließlich zum  Schluss gemeinsam über den Erfolg freuen.

5. Initiieren Sie Feedback im Kollegenkreis

Warten Sie nicht bis zur nächsten Außentagung oder zum Beurteilungsgespräch – ein kleines Feedback-Ritual, z.B.  im Rahmen einer Teamsitzung ist einfach umzusetzen. Dazu vereinbaren Sie eine Feedback-Regel (z.B. „WWW“ Wahrnehmung – Wirkung – Wunsch) und achten auf deren Einhaltung und dass nicht nur kritische Dinge angesprochen werden (siehe 3). Oft sehen die Kolleg/innen einen ganzen Blumenstrauß an Fähigkeiten, weil sie sich untereinander in sehr unterschiedlichen Situationen erleben. So entsteht für alle erlebbar eine prima Landkarte der im Team vorhandenen Stärken. Und mit der gegenseitigen Wertschätzung verstärkt sich das  Vertrauen untereinander.

Fangen Sie gleich an, ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Heben Ihrer Goldnuggets in der Arbeitswelt 4.0!

Vortrag: Leadership 4.0

leadership 4.0

Wie Ingenieur/innen in Führungspositionen die Transformation der Arbeitswelt gestalten

Egal, ob sich Unternehmen mit „Industrie 4.0“ oder den Möglichkeiten der Nutzung von sozialen Medien im Arbeitskontext beschäftigen – die Trendstudie 2015 der Unternehmensberatung Kienbaum zeigt auf, dass die zunehmende Digitalisierung insbesondere Führungskräfte fordert:

73% der befragten Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen bestätigten, dass Change-Management – also die Fähigkeit, Veränderung zu führen – die Kompetenz ist, die zu allererst gefordert ist, um den digitalen Wandel zu gestalten. Dabei werden die Führungskräfte zu Leadern, die ihre Mitarbeiter/innen als wertvolle Ressource anerkennen und mit ihnen inspirierende Arbeitskontexte und Innovationen gestalten.

Mit meinem Vortrag auf dem 17. VDI-Kongress “Frauen im Ingenieurberuf” zeige ich Beipiele, wie es in der Praxis funktioniert.

Wo liegen die aktuellen Herausforderungen in Unternehmen genau? Und wie können insbesondere Ingenieur/innen ihren Beitrag dazu leisten, dass Innovation und Nachhaltigkeit entsteht, und Mitarbeiter/innen sich gleichwohl für ihre Arbeit begeistern und nicht nur mitziehen, sondern sogar die Dinge vorantreiben?

Kommen Sie vorbei, ein vielfältiges Programm erwartet Sie vom 10.-12.06.2016 im Umweltforum Berlin:

>> Hier geht’s zum Programm und zur Anmeldung >>

 

Workshop: Begeisterung beim Jahresauftakt 2016

Ingenieurinnen starteten mit Workshop gemeinsam ins Jahr

Was hat uns in letzter Zeit begeistert – beruflich oder privat? Wie können wir in unser Arbeitsleben im Jahr 2016 mehr Begeisterung einziehen lassen? Das waren zwei wesentliche Fragen, die wir uns bei diesem Workshop des Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf gemeinsam angeschaut haben.

Und wir sind fündig geworden: Wir haben eine Vielzahl von persönlichen und beruflichen Erlebnissen geteilt und damit auch das Netzwerk unter uns Ingenieurinnen gestärkt.

Wir starteten mit meinem Impulsvortrag, bei dem ich anhand praktischer Beispiele aus dem Alltag das Mysterium der Begeisterung beleuchtete: Was es für positive Auswirkungen hat, wenn Kinder beim Überraschungsei sich kaum im Zaun halten können, der Excel-Virtuose sich in seine Formeln vertiefen kann, oder wenn ein Team gemeinsam ein Storyboard zum Film “das beste QA-Team der Welt” malt. Geht die Aktion “unter die Haut”, können wir unsere Potenziale entfalten. Das meinen auch die Hirnforscher. Und in der Praxis heißt das, dass wir – nicht nur im Arbeitsleben – leichter und mit großer Freude weiter kommen. Und es bedeutet auch, dass wir (noch im hohen Alter) neues lernen können, und auch Innovation leichter in die Welt bringen , wenn mehr Spaß am Start ist.

Der Blick in meine Teamcoaching-Praxis zeigt es auch…

Oft kommen wir auf die tollsten Ideen und bewegen uns am leichtesten weiter, wenn Menschen aus der Komfort-Zone geworfen werden: Workshops, bei denen die Beteiligten im 3-Minuten-Takt assoziieren und anschließend gemeinsam dazu Bilder skribbeln oder eine Standup-Szene spielen, berühren Herz und Hirn. Die erste Reaktion ist oft “Hä? Das soll funktionieren?” – Doch die Fülle an unerwarteten Ergebnissen überzeugt auch Zweifler und bringt neue Bewegung in zuvor festgefahrene Denkschleifen und Strukturen.

So war die Resonanz auf den Jahresauftakt…

“Vielen Dank für Deinen wirklich gelungenen Jahreseinstieg gestern Abend. Ich habe gerade einen Trainerkurs absolviert. Und so war es für mich besonders, einmal zu sehen zu sehen und zu spüren, wie ein methodisch durchdachter und geführter Impulsvortrag funktioniert. Du hast mich begeistert!!! Danke dafür.”, Ingenieurin, Trainerin

“Vielen Dank für Eure schöne und anregende Auftaktveranstaltung im Januar”, Architektin

 

Interview Handelsblatt: Problemlöser im Chefsessel

Handelsblatt karrierechancen 2016

Ingenieure sind prädestiniert für eine Führungskarriere

Handelsblatt, 04./05./06.12.2015 Nr. 235, S. 48: Ein technisches Studium ist eine gute Basis für eine steile Karriere in der Industrie – so der Untertitel zum Artikel.

 

Welche guten Voraussetzungen Ingenieure für die Führungskarriere – egal ob fachlich oder disziplinarisch – mitbringen, um sogar bis an die Unternehmensspitze vorzudringen, und was sie in der ersten Führungsposition noch lernen müssen – dazu befragte mich das Handelsblatt im Interview.

Wenn Sie sich diese Ausgabe des Handelsblatt nicht mehr schnappen konnten und dennoch wissen möchten, was drinsteht, schreiben Sie mir bitte eine kurze E-Mail.

 

Vortrag: Ingenieurinnen gehen mit Begeisterung ins Jahr 2016

Jahresauftakt 2016

“Begeisterung ist Doping für Geist und Hirn” sagt der Hirnforscher Gerald Hüther. Im gleichen Atemzug mit Begeisterung wird häufig Glück und Lernen genannt.

Wir wollen bei diesem Jahresauftakt unser Netzwerk von Frauen stärken und gemeinsam schauen, wie wir mit mehr Begeisterung das Jahr 2016 gestalten können – im Beruf und im Privatleben.

Ich werde den Abend mit einem Impulsvortrag zum Thema eröffnen. Anschließend haben wir gemeinsam die Gelegenheit, nach Ihren Erfahrungen und anderen Quellen für Begeisterung zu schürfen. Wir sind uns sicher, dass wir dabei viele „Goldnuggets“ zutage fördern!

Und auch der Blick auf das vielfältige Jahresprogramm unseres Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf des VDI Berlin-Brandenburg soll nicht fehlen und wird Sie sicherlich mitreißen!

Für wen?

Frauen in Führungspositionen, Ingenieurinnen, Technikerinnen und alle, die Lust haben, sich mit anderen Frauen auszutauschen und sich zu vernetzen.

Wann, wo?

Die Veranstaltung, die wir in Kooperation mit dem VDI Berlin-Brandenburg, Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf durchführen, findet 21.01.2016 19:00-21:30 im Büro L19, Lychener Str. 19, 10437 Berlin statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier >>

>> Mehr Begeisterung im eigenen Job gesucht? Dann schauen Sie mal hier zum Thema Coaching und Leadership-Coaching rein >>

>> Sie wollen einen Workshop mit Ihrem Team durchführen, der begeistert und Ergebnisse bringt? Lesen Sie mehr zu Teamcoaching und Moderation>>

Workshop: Women Innovation Club

Innovationsmethoden

Powering Innovation!

Kreativ und innovativ sein, Neues in die Welt bringen. Das wünschen sich viele Verantwortliche in Unternehmen von ihren Mitarbeiter/innen und von sich selbst. Doch wie gelingt das neben der täglichen Regelarbeit? Wie lässt sich Überraschendes aufdecken und wie lassen sich später die vielversprechendsten Ideen herausschälen? In unserem Workshop werden wir Innovationsmethoden anwenden, die zu vielfältigen und greifbaren Ergebnissen führen.

Innovationsmethoden für interdisziplinäre Teams

Wir werden einen Blick darauf werfen, was interdisziplinäre Teams besonders befördert, was sie hemmt und wie man mit solchen Innovationsbarrieren umgehen kann. Und wir werden den Raum haben, um uns die Chancen von Frauen in Innovationsprozessen zu vergegenwärtigen.

Dieser Kurzworkshop ist der Auftakt einer Workshop-Reihe, in dem wir vermitteln, wie Sie in Ihrem Alltag als Unternehmensleiterin, Gründerin und Führungskraft die wichtigsten Hebel für eine innovative Kultur im Team und im Unternehmen erkennen und mit speziellen Werkzeugen und Interventionen unterstützen können. Sie bekommen einen reichen Fundus an getesteten Tools und lernen anhand konkreter Praxisbeispiele aus Unternehmen

Ihre Referentinnen- Die Ideenmacherinnen

Antoinette Beckert „Ich bin Coach, Change-Managerin, Ingenieurin. Pragmatisch, mit Entdeckergeist und einer Intuition, die mich selten im Stich lässt.“

Andrea Rohrberg “Ich setze auf die Kompetenzen eines starken Teams bei der Begleitung von herausfordernden Innovations- und Veränderungsprozessen.“

Wann, wo?

Die Veranstaltung, die wir in Kooperation mit dem VDI Berlin-Brandenburg, Arbeitskreis Frauen im Ingenieurberuf durchführen, findet 07.11.2015 13:30-16:30 im Meeet – Räume für Begegnungen, Chausseestr. 86, 10115 Berlin-Mitte statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier >>

>> Die Ideenmacherinnen – hier sehen Sie, was wir sonst zum Thema Innovation auf dem Kasten haben >>

>> Sie wollen einen Workshop mit Ihrem Team durchführen, der Spaß macht und Ergebnisse bringt? Schauen Sie hier >>

Trendstudie zeigt: Führungskräfte müssen fit sein, um durch Veränderungen zu führen

Fähigkeit, Veränderungen zu führen

Der digitale Wandel fordert Führungskräfte

Egal, ob sich Unternehmen mit “Industrie 4.0” oder den Möglichkeiten der Nutzung von sozialen Medien im Arbeitskontext beschäftigen –  die Trendstudie 2015 der Unternehmensberatung Kienbaum (s.u.) zeigt auf, dass die zunehmende Digitalisierung insbesondere Führungskräfte fordert: 73% der befragten Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen bestätigten, dass Change-Management – also die Fähigkeit, durch Veränderung zu führen – die Kompetenz ist, die zu allererst gefordert ist, um den digitalen Wandel zu gestalten.

Wo ist eigentlich der Knackpunkt, wenn es um “Change-Management” geht?

Die meisten Unternehmen haben laut Studie erkannt, dass es Handlungsdruck gibt, mehr zu digitalisieren.  An Führungskräfte und Mitarbeiter/innen wird somit entweder schleichend oder ganz explizit die Herausforderung gestellt, sich mit neuen Technologien, Arbeitsweisen und Aufgabenfeldern auseinanderzusetzen. In manchen Fällen mag das als Erleichterung oder Bereicherung empfunden werden (“Wow, endlich bekomme ich die Daten automatisch von der Maschine geliefert, die ich vorher mühsam aus verschiedenen Quellen in Excel zusammengestellt habe”), in anderen allerdings auch Bedrohung – beispielsweise dann, wenn sich ein eingespielter Prozess ändert.

Führungskräfte müssen in den verschiedenen Phasen der Veränderung erkennen, was “das System”, also das Team oder das Unternehmen gerade braucht, um voranzukommen und Treibstoff für die Veränderung liefern: Passgenaue Veränderungsbotschaften (“was hat das mit Euch zu tun”) ein Orientierung gebendes und agiles, also bewegliches und anpassungsfähiges Vorgehen, dem Ziel zuträgliche Entscheidungsinstanzen und ein gutes Fingerspitzengefühl für Gruppendynamik helfen, Bewegung zu erzeugen  – insbesondere dann, wenn es auch Widerstände gegen das Vorhaben gibt.

Warum ein Coach für Veränderungsmanager Sinn macht

Teil einer Veränderung sein bedeutet auch in vielen Fällen – und das kennt sicherlich jeder aus eigener Erfahrung – manchmal nicht genau abschätzen zu können, was der nächste sinnvolle Schritt ist. Oder wo gerade der “Hase im Pfeffer liegt”, der die Sache zum Stocken bringt und Gegenwehr erzeugt. Bei der Arbeit mit Führungskräften, die Veränderungen verantworten, sehe ich immer wieder, dass sie im Coaching insbesondere von drei Aspekten profitieren:

  • das aktuelle Geschehen reflektieren (wo und warum stockt es, wo ist positive Veränderungsenergie spürbar, was sind schon erreichte Erfolgserlebnisse, wie stehe ich selbst im Veränderungsprozess?),
  • Methoden an die Hand bekommen, um den Change systematisch voranzutreiben (Analyse- und Strukturierungshilfen, Modelle die Gruppendynamik und Kommunikation verdeutlichen),
  • Szenarien für ein mögliches weiteres Vorgehen durchspielen und dadurch Klarheit über den eigenen Standpunkt gewinnen (Was braucht es für Botschaften, wer soll in welcher Form beteiligt werden, welche nächsten Schritte sollten wir anstreben?).

Das gemeinsam mit einem Coach zu tun hat den Charme, jederzeit “die Zügel in der Hand zu behalten” im Sinne der Verantwortung für den Prozess,  und zugleich in einem geschützten Raum nah an den Bedarfen des Arbeitsalltags nachdenken und neu erfahren zu können. Insofern ist ein Coaching in diesen “stürmischen Zeiten” in vielen Fällen eine interessante Möglichkeit, sich zielgerichtet das Handwerkszeug zum Change-Management zu holen, das man für die erfolgreiche Umsetzung der Neuerung braucht. Für den Trend, den die Trendstudie aufzeigt, sind Sie somit bestens gerüstet…

Wenn Sie weiter lesen wollen:

>> Leadership-Coaching für stürmischen Zeiten: In meinem Artikel sehen Sie Beispiele, wie Change-Management im Leadership-Coaching verankert wird >>

>> Sehen Sie hier, wie ich Sie mit Change-Management unterstütze >>

>> Hier sehen Sie den Ergebnisbericht der HR-Trendstudie 2015 von Kienbaum >>

Expertengespräch: Mentoring für Ingenieur/innen

mentoring für ingenieure

Mentoring bringt Schubkraft – wir zeigen wie es geht!

Mentoring wird in Unternehmen eingesetzt, um Schub in Karrieren zu bringen: Erfahrene Fach- oder Führungskräfte begleiten in sogenannten Tandems die Nachwuchskräfte, die einen nächsten Schritt in ihrer beruflichen Laufbahn machen möchten. Dabei kann Weiterbildung und Entwicklung im vertrauten Rahmen und nah an den Fragen des Berufsalltags geschehen.

Wir geben Ihnen Einblicke, wie diese Tandem-Partnerschaften funktionieren, und was Mentoring sowohl für die Mentor/Innen und Mentees, als auch für Unternehmen bringt.

Mit diesen Expertinnen werde ich diskutieren:

Kathrin Mahler Walther, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF)
Prof. Dr. Pakize Schuchert-Güler, Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR)
Clarissa-Diana Wilke, Founder & CEO WOMEN’S BOARDWAY

Wann, wo?

Die Veranstaltung des VDI Berlin-Brandenburg findet am 10.09.2015 um 19:00 in der Gelben Villa in Berlin-Kreuzberg statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier >>

>> Haben Sie die Veranstaltung zum Thema Cross-Mentoring verpasst? Dann sehen Sie hier eine Zusammenfassung >>

>> Was ist der Unterschied zum Leadership-Coaching? Schauen Sie hier >>

Vortrag: „Change-Tools im Leadership-Coaching. Als Sparringspartner der Führungskraft Veränderungen erfolgreich mitgestalten”

Coach und Change-Management

Wenn die Führungskraft zum Change-Manager wird…

…braucht sie handfeste Tools, genauso wie ein gutes Gespür für die Faktoren “unterhalb der Wasseroberfläche”, um das Vorhaben sicher – auch aus dem Tal der Tränen heraus – zum Erfolg zu führen.

 

Im Leadership-Coaching geht es in diesen Fällen darum, das „Nichtwissen“ des Coaches aufzugeben und „handfeste Werkzeuge“ zu erarbeiten, um im Change-Prozess erfolgreich zu navigieren. Wie dieser Spagat gelingen kann, der Coach zum Sparringspartner wird, und sich das Vorgehen in barer Münze niederschlägt, zeige ich anhand konkreter Beispiele.

Die Veranstaltung der Regionalgruppe Wirtschaftspsychologie Berlin/Brandenburg im BDP findet am  Montag, den 07.09.2015 in Berlin statt. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Mehr zum Thema Coaching und Change Management für Fach- und Führungskräfte finden Sie auf meiner Webseite:

» Leadership-Coaching für verschiedene Anlässe

» Zum Artikel “Leadership-Coaching für stürmische Zeiten”

» Als Change-Managerin gehe ich gemeinsam mit Ihnen Ihre Veränderungen an