Die kollegiale Fallberatung – ein Baustein für die Arbeit 4.0

Kollegiale Fallberatung

Mit der kollegialen Fallberatung Entwicklung beschleunigen

Bei der Vielfalt der Aufgaben und der „hohen Taktzahl“, die Teams und Führungskräfte heute zu bewältigen haben, kann es schon einmal vorkommen, dass sie sprichwörtlich gesehen „den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen“.

 

Die Folgen sind häufig Feststecken in Sackgassen, Ratlosigkeit manchmal sogar Ärger oder Verzweiflung und Stress, weil die vielen Versuche, die schon gestartet wurden, nicht zum gewünschten Ergebnis führten. Ein Ausweg ist dann, das Wissen, die Erfahrung und Intuition von Kollegen zu nutzen, und sich damit „auf andere Gedanken zu bringen“. D.h. Fragestellungen und Problemzonen werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, sowohl wohlwollend wie auch kritisch, um darüber Entwicklung in Gang zu bringen. Ein probates Mittel dazu ist die kollegiale Fallberatung, manchmal auch „Rat der Weisen“ genannt. Insbesondere für selbstorganisierte Teams ist dieses Instrument hilfreich, um ihre Zusammenarbeit auf guten Boden zu stellen.

„Ich habe schon mit dem Kollegen bei einem Bier über das Thema gesprochen und bin erstaunt, was jetzt in diesem recht einfach durchzuführenden Prozess für ihn als Lösung herausgekommen ist – darauf sind wir zuvor nicht gekommen in unserem Gespräch“ sagt ein Teamleiter nach einer moderierten Session einer kollegialen Fallberatung.

Die kollegiale Fallberatung – so funktioniert’s in 7 Schritten

Es gibt einen Fallgeber, einen Moderator und den Ideen gebenden Kollegenkreis, also den Rat der Weisen.

1. Das Anliegen beschreiben

Der Moderator bittet den Fallgeber, sein Anliegen, für das er eine Lösung sucht zu beschreiben. Dabei versucht dieser, sich auf prägnante Aussagen zu beschränken, um den Zuhörenden ein gutes Bild zu vermitteln, worum es geht. Es können sowohl „harte Fakten“ wie auch Gefühle und weitere schwer greifbare „Phänomene“ eine Rolle spielen. Der Moderator fragt ggf. nach und hilft beim Sortieren der Gedanken. Erfahrungsgemäß dauert das 5-7 Min. Während dieser Zeit formuliert der Fallgeber auch eine erste Version seiner zentralen Frage, über die die Kollegen sprechen sollen, der Moderator notiert diese auf einem Flipchart. Während dieser Phase sprechen nur Fallgeber und Moderator; die Kollegen hören schweigend zu.

2.    Klärende Fragen stellen

Der Kollegenkreis stellt nun Verständnisfragen. Was brauchen die Beratenden, damit sie ein gutes Bild haben, worum es geht? Ggf. ist es wichtig nochmal beteiligte Personen, Zeiträume und bereits probierte Lösungen zu erfahren. Auch diese Phase dauert ca. 5-7 Min.

3.    Die zentrale Frage formulieren

Der Fallgeber wird von der Moderation angeregt, nochmal über seine zentrale Frage nachzudenken. Häufig werfen bereits die Rückfragen ein neues Licht auf den Fall und der Fallgeber hat das Bedürfnis, seine Frage umzuformulieren. Diese Veränderung wird auf dem Flipchart notiert. Auch hier heißt es für die Kollegen wieder: Schweigen! Bevor nun der nächste Schritt folgt, bittet der Moderator den Fallgeber, sich mit dem Rücken zu den Kollegen zu setzen, es wird also ein Wahrnehmungs- und Interaktionskanal gekappt – der Fallgeber kann nur noch hören (und nicht mehr sehen), wie sich die Kollegen unterhalten und kann nicht mehr direkt reagieren.

4.    Bestärken und würdigen

Bevor nun alle im Rat der Weisen loslegen „und es besser wissen“ und dem Fallgeber ihre Ideen um die Ohren schleudern, geht es darum, das zu würdigen, was bereits an hilfreichen, anerkennenswerten und wertvollen Gedanken, Lösungsansätzen und Initiativen sichtbar wurde. „Es war wichtig, diese Phase zu haben“ sagt ein fallgebender Teamleiter, „denn dadurch habe ich erkannt, wie ich mich bereits für das Thema engagiert habe und das hat mich gestärkt und dafür offen gemacht, was die Kollegen nachfolgend für Ideen gebracht haben!“. Für den Kollegenkreis ist es wichtig, mit „Herz und Verstand“ das zuvor gehörte Revue passieren zu lassen, die Beiträge der anderen Kollegen nicht zu zerreden. Eine hilfreiche Eselsbrücke für diese und die nachfolgende Phase ist, an das zuvor gesagte mit einem (ggf. laut ausgesprochenen) „“ja, genau, und…“ anzuschließen. Während dieses Schrittes hört der Fallgeber mit dem Rücken zu den Kollegen zu, ggf. macht er sich Notizen. (ca. 5-7 Min.)

5.    Hypothese, Ideen, Lösungsansätze aussprechen

Auch in diesem Schritt muss der Fallgeber still zuhören anstatt zu erklären oder zu kommentieren. Das fällt vielen nicht leicht, obwohl sie mit dem Rücken zu den Kollegen sitzen. Hier ist der Moderator gefragt: Konsequentes darauf hinweisen, dass es jetzt darum geht, einfach zuzuhören ist hilfreich! Die Kollegen breiten nun für einige Minuten aus, was ihnen durch den Kopf geht. Einige Regeln sind dafür hilfreich, für ihre Einhaltung sorgt die Moderation:

  • Das Beratungsteam greift das zuvor Gehörte durch Begriffe, Umschreibungen und Schlüsselworte des Fallgebers auf,
  • die Teilnehmenden sprechen hypothetisierend, offen und suchend und in der Möglichkeitsform („es könnte sein, dass…“, „es könnte bedeuten, dass…“),
  • sie sprechen offen, persönlich und respektvoll,
  • und würdigen die Ideen der anderen Ratsmitglieder (kein Widersprechen oder Durchdiskutieren, eher das Gesagte aufgreifen und ergänzen/ erweitern durch „ja, genau, und…“)

Die Moderation kann in dieser Phase auch ihre Gedanken mit einbringen, muss dies jedoch nicht tun und achtet stattdessen nur darauf, den Gedankenfluss in Gang zu halten. Wenn sie merkt, dass die Beiträge langsam verebben, beendet Sie das Gespräch und lädt den Fallgeber wieder dazu ein, zur Gesamtrunde dazuzukommen und sich den anderen zuzuwenden. (ca. 15-30 Min.)

6.    Reflektieren

Der Moderator fragt nun den Fallgeber, welche hilfreichen Informationen bei dem Gehörten für ihn dabei waren. Ggf. ermuntert er zum Nachdenken durch die Frage „was noch?“. Nun ist der Rat der Weisen gefordert, still zuzuhören! „Das ist gar nicht so einfach gewesen“, sagt ein Teilnehmer im Nachgang, „ich hätte noch 100 Ideen gehabt, damit eine noch bessere Lösung herauskommt…“ Doch darauf kommt es nun nicht mehr an! Wichtiger ist, dass der Fallgeber seine Erkenntnisse nochmal formuliert.

7.    Fazit

Vielfach verschmelzt dieser Schritt mit dem vorhergehenden:  Die Moderation ermuntert beispielsweise zu formulieren, was die ersten 1-3 Schritte sind, die er nun für sich ableitet. Und wenn das ausgesprochen ist, ist die Sache i.d.R. mehr als rund für die Fallgeber! Also erübrigt sich auch jegliches weitere Kommentieren, Zerreden und mit weiteren tollen Ideen bombardieren. Der Fallgeber soll für sich entscheiden, was er für sich mitnimmt und ausprobieren möchte. Sei es gedanklich oder in Form von konkreten Handlungen.

Bei Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte…

  • Es ist nicht die Aufgabe des Rat der Weisen „die eine richtige Lösung“ zu präsentieren sondern vielmehr Angebote an alternativen Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten zu „schenken“, aus denen der Fallgeber das für ihn passende Angebot heraussuchen kann.
  • Die Kunst für die Kollegen besteht darin, zu schenken und die Verantwortung für das, was mit dem Geschenk gemacht wird, beim Fallgeber zu lassen!
  • Fallgeber und Kollegen werden erkennen, dass ihre Offenheit möglicher Weise Mut erfordert, sich jedoch ein sehr tief gehendes Verständnis und Verbindung untereinander entwickelt. Das ist insbesondere für selbstorganisierte Teams von großem Wert

Wie führen Sie kollegiale Fallberatung in Ihrem Team ein?

Fangen Sie in kleinem Kreis mit vertrauten Kollegen an und werten Sie anschließend die Erfahrungen aus. Hilfreiche Auswertungsfragen sind: Wie hat sich Fallgeber, wie das Beraterteam gefühlt mit der Methode? Was ist schwer, was leicht gefallen? Was waren Wendepunkte und Erkenntnisse? Oftmals ist es auch hilfreich, für die ersten Durchführungen eine mit der Methode versierte Moderation dazuzubitten.

Wünschen Sie eine Moderation im Rahmen der kollegialen Fallberatung? Schauen Sie hier >>

Sommer Coaching an inspirierenden Orten in Berlin

Berlin bietet viele Orte, die uns zu frischen Ideen verhelfen können. Das machen wir uns in den Sommermonaten Juli und August zunutze und gehen draußen auf Suche nach den Schätzen in Ihrem Inneren. Architektur, Grün, Kunst und Getier, alles kann dazu dienen, Verknüpfungen mit Ihren Fragen herzustellen und daraus individuelle Lösungen für Sie abzuleiten. Ich habe vier wunderbare Orte für Sie und Ihr Sommer Coaching ausgewählt:

Sommer Coaching Kanzleramt

Kanzleramt – im Angesicht der Macht: Hinter monumentaler Architektur verbirgt sich die wichtigste Schaltzentrale Deutschlands. Was bedeutet Macht für Sie? Oder inspirieren Sie eher die Geradlinigkeit der Architektur oder die Bugwellen der vorbeifahrenden Schiffe?

Sommer Coaching Mauerpark

Mauerpark – Grenzgänge, Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt: Hier treffen Musiker und Sprayer auf Hundehalter, Liebespaare, Karaoke und Flohmarktschätze. Welche Kreativität steckt in Ihnen? Wie machen Sie aus einem Niemandsland einen magischen Anziehungspunkt?

Sommer Coaching Natur-Park Südgelände

Natur-Park Südgelände – Bahn, Stahl, Natur: Ein Biotop in der Stadt, das wunderbare Gegensätze in sich vereint. Obwohl sich die Natur hier frei entfalten kann, sind alte Bahnanlagen noch allgegenwärtig. Was würden Sie gerne neu gestalten oder ausufern lassen? Welche Gegensätze machen Sie aus?

Sommer Coaching Volkspark Friedrichshain

Volkspark Friedrichshain – Märchen, Bunker, Wasser: Hier gibt es auf kleinem Raum viele kleine und sehr unterschildliche Oasen, die Geschichten atmen. Welche Geschichte macht Ihr Leben aus? Was sind Ihre stillen Oasen im Leben, in denen Sie Kraft schöpfen?

Wählen Sie Ort, Zeit und Thema.

Ich freue mich auf den kreativen Austausch mit Ihnen. Melden Sie sich gerne für Ihre Terminvereinbarung telefonisch oder per E-Mail.

 

Mutige Frauen in der VUKA-Welt

mutige Frauen auf dem Impro-Workshop beim Karrierekongress

Ausgebuchter Workshop auf dem 14. Karrierekongress WoMenPower 2017

Getreu dem Motto „heiter scheitern“ warfen sich die Frauen mutig in Übungen hinein, die wir aus unseren Improtheater-Erfahrungen zusammengestellt hatten in unserem Workshop „Improtheater meets Führung: Heiter scheitern in der VUKA-Welt“.

Es ging in den 90 Min. darum, in Windeseile gemeinsam in Bewegung zu kommen, sich im Spiegel der anderen zu erleben und den Unterschied zwischen „blockieren“ und „annehmen“ für sich zu erfahren. Insbesondere letzteres kommentierte eine Teilnehmerin: „Das ist ja unglaublich, was alles entstehen kann, wenn man gedanklich mit „ja, genau“ unterwegs ist… das werde ich bei meinem nächsten Innovations-Workshop auf jeden Fall so anwenden!“

Und so sah es im Workshop aus – hier ein kleiner Einblick im Film.

Mutig Segeln in Ungewissheit

Als Moderatorinnen konnten wir Frauen erleben, die sich ganz selbstverständlich auf einander einließen. Es gab kein langes Zögern oder Zetern, wie man es heute noch in manch einem Unternehmen erlebt, wenn man in ungewissen Gefilden segelt. Das macht Mut und fordert uns gleichzeitig heraus, Frauen auf ihrem Weg in Führungspositionen weiter zu flankieren. Denn eines ist klar, je mehr gute Vorbilder es gibt für die Zusammenarbeit und das Verständnis auch unkonventionelle Wege zu gehen, desto eher kann wirkliche Innovationskultur entstehen und Veränderung und Erneuerung auf den Weg gebracht werden.

Michaela Jaritz sagt über den Workshop

„Die Beschreibung des Workshops beim Kongress WoMenPower hat nicht zu viel versprochen: Auf leichte, spielerische, humorvolle und untereinander sehr verbindende Art und Weise habe ich erlebt, wie die Qualitäten und Stärken des Improvisationstheaters in der Business-Welt hilfreich sein können, um Kreativität zu fördern, die Wahrnehmung zu schulen, sich auf Neues einzulassen. Das Ausprobieren hat viel Freude gemacht, die Bezüge zu den Mechanismen im Business waren gegeben – für meine Arbeit als Trainer und Coach habe ich viel Inspiration mitgenommen. Herzlichen Dank dafür!“

>> Möchten Sie mit Ihrem Team raus aus der Komfortzone? Dann sprechen Sie mich an, ich kreiere gerne inen individuellen Workshop für Sie und Ihr Thema >>

>> Wenn Sie Improtheater lieber als Bühnenshow mit den IONen erleben und im Unternehmenskontext einbauen möchten, lassen Sie sich hier inspirieren und geben Sie mir gerne direkt ein Signal. Wir spielen mit Ihnen! >>

Müssen alle alles wissen? So viel Transparenz braucht Führung in der VUKA-Welt.

Transparenz Führung VUKA

Transparenz – die zwei Seiten der Medaille

Die zunehmende Digitalisierung macht mehr Transparenz möglich. Je nach Kontext oder Wertvorstellung erleben wir sehr unterschiedliche Reaktionen auf die Sammlung und Verwendung von Daten. Während der eine beigeistert auf Daten und Fuktionen zugreift, fühlt sich der nächste verfolgt. Das hat auch Auswirkungen auf das Handeln der Führungskräfte in dieser VUKA-Welt.

Die Leaders Corner: Im kleinen Kreis Führung neu denken

Was machen andere Führungskräfte in dieser VUKA-Welt? VUKA- das Akronym steht für Volatilität, Ungewissheit, Komplexität und Ambiguität und wir tauschen uns in der Leaders Corner dazu aus.

Der Schwerpunkt diesmal ist das Thema Transparenz: Die Digitalisierung spielt dabei eine wesentliche Rolle und bringt auch für Führungskräfte viele Möglichkeiten, sich in ihrer Aufgabe unterstützen zu lassen – sei es durch Kollaborations-Plattformen oder die Nutzung von Daten, die im Rahmen von (IT-gestützten) Abläufen oder in der Nutzung von Web-Technologien durch die Mitarbeiter entstehen. Doch wie weit sollte man mit der Datennutzung und Transparenz im Dienste der Produktivität und Innovationskraft eines Unternehmens gehen? Was macht Sinn – für Führungskräfte und Mitarbeiter – und wo geht es los, dass mehr Arbeit als Nutzen entsteht und die Privatheit verletzt wird.

Wann: Donnerstag, 11.05.2017, 18:30-20:00

So funktioniert’s

Dieser Abend beginnt mit einem kurzen Impuls zum Thema Transparenz. Im anschließenden moderierten Austausch mit anderen Führungskräften klären Sie auf Augenhöhe Fragen, tauschen sich über Tipps und Tricks aus, und können Ideen entwickeln oder auf den Prüfstand stellen. Und genug Zeit zum Netzwerken mit Führungskolleg/innen ist selbstverständlich auch da.

Wir werden pragmatisch und praxisnah Werkzeuge, Methoden und Herangehensweisen besprechen, mit denen Sie sich als (angehende) Führungskraft, den Arbeitsalltag erleichtern, ihn entwirren, und zielorientiert machen. Wir greifen in den Handwerkskoffer des Change-Management und der agilen Führungs- Methoden. Damit werden Sie und Ihre Mitarbeiter/innen wirkungsvoller.

Für wen: (angehende) Führungskräfte aus allen Branchen und Unternehmensgrößen
Ort: L19, Lychener Str. 19, Berlin Prenzlauer Berg
Unkostenbeitrag pro Abend: 19€ inkl. MwSt. (vor Ort zu bezahlen, Getränke enthalten)

Bitte melden Sie sich bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung an >>

Ich freue mich auf einen spannenden Abend und den Austausch mit Ihnen! Geben Sie die Information auch gerne an Kolleg/innen aus Ihrem Netzwerk weiter.

Improtheater meets Führung: Heiter scheitern in der VUKA-Welt

Improtheater heiter scheitern in der VUKA-Welt

Hä? Scheitern und Improtheater und Führung?!

Wie passt denn das zusammen? Das zeigen wir in unserem Workhop auf dem 14. WoMenPower Karrierekongress der Hannovermesse am 28.04.2016!

Führungskräfte in der VUKA-Welt als Knotenpunkt in der Zusammenarbeit

Durch die Art der Kommunikation und ihr vorbildhaftes Verhalten können Führungskräfte ein Klima der Verbundenheit und Innovationskraft im Unternehmen mitgestalten und Veränderungen initiieren. Angesichts der gefühlten Komplexität, Ungewissheit und Geschwindigkeit permanenter Veränderung braucht es Achtsamkeit im Augenblick, und den Mut, auch ungewöhnliche Wege mit offenem Ausgang zu gehen.

Was können Sie von Improvisationstheater-Spielern lernen? Sie „segeln“ permanent in Ungewissheit: Ohne Drehbuch kreieren sie spontane Szenen. Dafür „scheitern sie heiter„, sind sich ihrer mentalen Modelle bewusst, und nutzen Impulse des Augenblicks, um Neues zu entwickeln. Erleben Sie im Workshop, wie ein Teppich aus Kreativität, Leichtigkeit und Spaß am gemeinsamen Tun entsteht – ein prima Nährboden für Erfolg: Anati Olzinger und mich verbindet das Impro-Spiel bei den IONen Improtheater Berlin und wir setzen beide unsere Erfahrungen in der Beratung ein. Wir spielen mit Ihnen!

Hier können Sie sich zum Workshop anmelden

Sie können sich ab 13. Februar 2017 direkt auf der Plattform der Hannovermesse anmelden. Die Early Bird Aktion geht bis 12. März 2017. Zur Anmeldung geht es hier >>

Leaders Corner 2017: Führung in der VUKA-Welt

Führung in der VUKA-Welt neu denken

In Mini-Workshops treffen sich Führungskräfte auf Augenhöhe

Obwohl, oder gerade weil momentan viel von Selbstorganisation in Unternehmen die Rede ist, sollten Sie Ihr Führungshandeln überdenken: Geändertes Kundenverhalten, mehr Vernetzung und Digitalisierung, aus dem Boden schießende Konkurrenten – VUKA ist das neue Normal der Arbeitswelt.

Die Leaders Corner: Im kleinen Kreis Führung neu denken

VUKA steht für Volatilität, Ungewissheit, Komplexität und Ambiguität. Puh, hört sich vielleicht im ersten Moment abstrakt an, beschreibt allerdings die momentane Gemengelage ganz gut.  Und beschäftigt man sich tiefer damit, merkt man, dass es dabei oft eine Gratwanderung ist, das Geschäft am Laufen zu halten und selbst nicht unter die Räder zu kommen. Grund genug für den Austausch…

Termine, jeweils 18:30-21:00

Mittwoch, 25.01.2017: Selbstverantwortung und Selbstorganisation im Team stärken.

Donnerstag, 11.05.2017: Müssen alle alles wissen? So viel Transparenz braucht Führung in der VUKA-Welt.

So funktioniert’s

Auch 2017 werden wir pragmatisch und praxisnah Werkzeuge, Methoden und Herangehensweisen besprechen, mit denen Sie sich als (angehende) Führungskraft, den Arbeitsalltag erleichtern, ihn entwirren, und zielorientiert machen. Wir greifen in den Handwerkskoffer des Change-Management und der agilen Führungs- Methoden. Damit werden Sie und Ihre Mitarbeiter/innen wirkungsvoller.

Jeder Abend beginnt mit einem kurzen Impuls. Im anschließenden moderierten Austausch mit anderen Führungskräften klären Sie auf Augenhöhe Fragen, tauschen sich über Tipps und Tricks aus, und können Ideen entwickeln oder auf den Prüfstand stellen. Und genug Zeit zum Netzwerken mit Führungskolleg/innen ist selbstverständlich auch da.

Wann, Wo

Für wen: (angehende) Führungskräfte aus allen Branchen und Unternehmensgrößen
Ort: L19, Lychener Str. 19, Berlin Prenzlauer Berg
Unkostenbeitrag pro Abend: 19€ inkl. MwSt. (vor Ort zu bezahlen, Getränke enthalten)

Bitte melden Sie sich bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung an >>

Ich freue mich auf einen spannenden Abend und den Austausch mit Ihnen! Geben Sie die Information auch gerne an Kolleg/innen aus Ihrem Netzwerk weiter.

Agiles Change-Management für die ERP-Einführung

agiles-change-management-erp-einfuehrung

Fachzeitschrift ERP Management 3/16:

Die Einführung eines ERP-Systems ist für Unternehmen eine große Herausforderung. Über Jahre eingespielte Prozesse und Zuständigkeiten müssen überdacht werden. Im Artikel der Fachzeitschrift ERP-Management beschreibe ich anhand einiger Beispiele, wie Agiles Change-Management zum Erfolg bei der Einführung beiträgt.

Agiles Change-Management holen Sie sich diese Impulse:

In Iterationen vorgehen: Wie Sie mit dem agilen Vorgehen in kurzen Zyklen schnell sichtbare Ergebnisse erreichen und damit die Akzeptanz erhöhen können.

Unterstützung sichern: Wie Sie Mitarbeiter geschickt in den Einführungsprozess einbinden und damit Befürworter für das Neue gewinnen.

Kontinuierlich Kommunizieren: Welche Todsünde Sie bei der Kommunikation auf keinen Fall begehen sollten und wie Sie bei Ihren Mitarbeiter/innen wirklich „ankommen“.

Gemeinsam Lernen: Wie Sie durch Lösungsorientierung Hürden abbauen und Rückenwind für die Einführung bekommen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 03/2016 der Fachzeitschrift ERP-Management vom gito Verlag. Den Artikel können Sie auch direkt hier bestellen >>

Mehr Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte finden Sie auf meiner Webseite:

» Leadership-Coaching für verschiedene Anlässe

» Als Change-Managerin gehe ich gemeinsam mit Ihnen Ihre Veränderungen an

Die Retrospektive – Ein Baustein für die Arbeit 4.0

Retrospektive

Durch die auf Teams einprasselnden Anforderungen in Projekten oder im Rahmen der laufenden Arbeit ist es wichtig, sich gemeinsam gewahr zu werden, wie die Zusammenarbeit funktioniert und wie gut das Team auf Veränderungen reagieren kann. So sind gemeinsames Lernen und eine hohe Leistungsfähigkeit möglich. In selbstorganisierten Teams ist die Retrospektive das „Werkzeug“, das dazu dient, regelmäßig die Arbeit zu überprüfen. Aber auch jedes andere Team kann von dieser Rückschau profitieren.

 

So funktioniert die Retrospektive

Dauer: 45-60 Min.
Rahmenbedingungen: Moderator/in, Moderationsmaterial, Raum
Vorbereitung: Ein Flipchart oder eine Pinnwand mit der Metapher Segelboot-Anker-Eisberg (siehe Graphik)

Erfahrungen einsammeln

Die Moderation erläutert die vorbereitete Pinnwand: Um die nächste Etappen gut gemeinsam meistern zu können und den richtigen Kurs zu finden, ist es wichtig, gemeinsam zu reflektieren:

  • Was war für und als Mannschaft der Wind in den Segeln (was hat uns gut voran gebracht)?
  • Was waren die Anker, die uns festgehalten haben (und uns gehemmt haben, die Ziele zu erreichen)?
  • Welche gefährlichen Klippen und Eisberge haben wir umschifft (über die wir uns freuen und woraus wir lernen können)?

Bitten Sie die Teilnehmer/innen zu jedem Aspekt Ihre Eindrücke möglichst konkret auf Karten oder Klebezetteln zu sammeln. Wenn nach ca. 3-5 Min. alle damit fertig sind, können die Klebezettel von den Teilnehmer/innen nacheinander an das vorbereitete Schaubild geklebt werden. Versierte Teams gruppieren gleich ähnliche Themen. Als Moderator/in können Sie dies gemeinsam auch im Nachhinein machen.

Über Erfahrungen und verschiedene Sichtweisen austauschen

Geben Sie den Teammitgliedern Zeit, sich über die gemachten Erfahrungen, Einschätzungen, Rückschlüsse auszutauschen. Hier spielen individuelle Fähigkeiten, aber auch Bedürfnisse und Beobachtungen eine große Rolle:

  • Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede; gibt es unterschiedliche Auffassungen und wie gehen wir damit um?
  • Was sollten wir ab sofort anders machen, um zukünftig mehr Wind in den Segeln zu spüren und gefährliche Klippen zu umschiffen (also das bereits Gelungene verstärken) und die Anker zu vermeiden (also Hemmnisse zu beseitigen?

Vereinbarungen treffen

Treffen Sie konkrete Vereinbarungen, die machbar sind und ggf. von verschiedenen Teammitgliedern umgesetzt werden können. Verantwortlichkeiten sollten klar sein. Wie wirkungsvoll Sie in der Umsetzung waren, können Sie in der folgenden Retrospektive erkennen.

Viel Spaß bei Ihrer nächsten Retrospektive und dem gemeinsamen Lernen!

>> Wünschen Sie sich Unterstützung bei der Durchführung einer Retrospektive oder wollen Sie ein selbstorganisiertes Team aufbauen? Sehen Sie hier meine Angebote für Teams und Organisationen.

 

Im Change-Prozess dranbleiben durch die Kraft der Worte

Motivation im Change-Prozess durch Spiegelshirts von die.ende

Dran bleiben und den Change-Prozess zum Ziel zu bringen, ist nicht immer ganz einfach – manchmal besteht die Gefahr, dass den beteiligten Protagonisten auf halbem Weg die Puste ausgeht. Selbst- Motivation ist der Schlüssel, damit es weitergeht.

Motivation zum Anziehen

die.ende® designt T-Shirts mit motivierenden Worten. Die gespiegelten Nachrichten muntern auf, regen zum positiven Denken an, und bringen Leichtigkeit ins Spiel.

 

Monika Ende gestaltet als Designerin Kommunikation, mit der wir besser lernen und uns erinnern: mit Stil, Augenzwinkern und Lebensliebe. Schwarz auf weiß, minimalistisch und ohne Schnörkel lenken die handgeschriebenen die.ende® Lieblingsworte den Blick auf das Wesentliche: die Mutbotschaft. Die Motive lösen Gedankenimpulse aus, zaubern ein Lächeln auf die Lippen, und motivieren jeden Tag neu.

Ich setze auf Spiegelshirts!

Wenn ich einen Change-Prozess betreue, setze ich gerne die Spiegelshirts ein. Denn gerade wenn es mal zäh wird, und sich das Gefühl breit macht, es geht nicht voran ermuntern Sie mich und andere dazu, dranzubleiben!

Gemeinsam mit die.ende® unterstütze ich Ihre Change-Kommunikation

Sprechen Sie mich an und schauen Sie auch bei die.ende® vorbei:
Motivationsmarke: www.dieende.de
Spiegelshirtshop: www.spiegelshirts.de
Kreativ Bureau: www.bueroende.de

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Die Veränderungsbotschaft als Baustein für die Arbeit 4.0

Veränderungsbotschaft

Mit der Veränderungsbotschaft Bewegung erzeugen

Manch ein Unternehmer hat schon die Erfahrung gemacht, dass er über anstehende Veränderungen informiert, und seine Belegschaft ihn dann nur „mit großen Augen anschaut“, keine Fragen stellt, und sich erst recht nicht aufgefordert fühlt, sich zu bewegen.

Das liegt häufig nicht am Desinteresse der Mitarbeiter/innen, sondern vielmehr daran, dass die Botschaft nicht unter die Haut geht. Mit anderen Worten: es wird dem Einzelnen nicht klar, wie ihn das Thema betrifft, und welche Erwartungen damit an ihn verbunden sind.

Geben Sie Orientierung

Wenn größere Veränderungen auf ein Unternehmen zukommen, z.B. die Einführung eines neuen Steuerungssystems oder die von selbstorganisierten Teams, macht es viel Sinn, den Inhalt der Veränderungsbotschaft gut zu klären und diese sogar aufzuschreiben. Denn sicherlich wird sie nicht nur einmalig „zu verkünden“, sondern vielfach auch von mehreren Mitarbeiter/innen und auf sehr unterschiedlichen Kanälen zu senden sein. Ziel ist, mit allen Betroffenen in den Dialog zu gehen und ihnen Orientierung zu geben, damit sie sich mit der damit verbundenen Herausforderung auseinandersetzen können.

Eine gelungene Veränderungsbotschaft beantwortet im Kern zwei Fragen

„Was soll das Ganze?“ und „was hat das mit mir zu tun?“. Sie beschreiben die „große und ganze Gemengelage“ und gehen auf einer Mikroebene darauf ein, wie die Mitarbeiterin persönlich betroffen sein wird. Im Detail  sollten Sie sich Gedanken über folgende Aspekte machen:

Gründe für die Veränderung

Warum muss ich überhaupt etwas verändern (was ist der Anlass, welches Problem wurde erkannt, welche Chancen stecken im Vorhaben)? Warum muss die Veränderung jetzt gestartet werden? Und warum müssen wir (diese Abteilung, diese Geschäftseinheit oder wir als gesamtes Unternehmen) diese Veränderung vornehmen?

Gefahren oder Kosten der Nichtveränderung

Was passiert, wenn nichts passiert, wenn also alles so bleibt wie es ist? Womit müssen wir rechnen? Welche Probleme sind ggf. jetzt schon ersichtlich, die sich noch verschärfen können?

Ziele des Veränderungsvorhabens

Was soll erreicht werden? Woran erkennen wir, dass wir die Veränderung erfolgreich umgesetzt haben und wie sieht der gewünschte Zielzustand aus?

Wie passt das Vorhaben in die Gesamtstrategie des Unternehmens

Welche Teilziele werden damit bedient, wie weit bringt es uns vorwärts?

(Mögliche) Konsequenzen oder Chancen für die Betroffenen

Was erwarten Sie von den Mitarbeiter/innen (wie sollen sie sich einbringen, welche Veränderungsbereitschaft und  welche Bereitschaft zu lernen ist erforderlich)? Was wird sich ändern (Standorte, Arbeitsschritte, technische Rahmenbedingungen, Teamstrukturen, Zuständigkeiten…).

Besonders der letzte Punkt kann je nach Funktionsbereich des Unternehmens unterschiedlich ausfallen: Es ist wichtig, einen konkreten Bezug zu der Arbeitssituation und Jobsicherheit der Betroffenen herzustellen, z.B. sind Mitarbeiter/innen in der IT ggf. anders betroffen als diejenigen, die für das Marketing zuständig sind.

Veränderungen zu kommunizieren, ist Bestandteil einer gelungenen Change-Dramaturgie. Die Veränderungsbotschaft kann Bewegung erzeugen, und sie ist ein erster Baustein einer kontinuierlichen Kommunikation.

Viel Erfolg bei Ihrer Veränderung!

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