Mehr Freiraum im Kopf – ein Baustein für die Arbeit 4.0 – Teil3

Rituale für Teams

Tipp 3: Rituale für Teams bringen mehr Freiraum im Kopf

Die VUKA-Welt hält auch für Teams ständig Überraschungen bereit, deshalb ist es interessant, durch Konzentration auf das Wesentliche mehr Freiraum im Kopf zu kreieren, z.B. um dadurch ihre Kreativität zu stärken oder einfach mal „einen Berg abzuarbeiten“. Fokussierende gemeinsame Rituale für Teams können z.B. die Kommunikation und damit das Miteinander positiv beeinflussen. Die in Teil 1 und Teil 2 dieses Beitrags „Freiraum im Kopf“ beschriebenen Praktiken (z.B. Handy in eine Kiste sperren in Meetings) können dabei explizit vereinbart werden. Weitere Ideen für mehr Fokus sind diese Rituale für Teams – ich praktiziere sie oft auch in meinen Workshops:

  • Zu Beginn eines Meetings oder eines Workshops 1 Minute gemeinsame Schweigezeit, öffnet die Konzentration für das was folgt.
  • Wöchentlich immer zur gleichen Stunde eine Schweigezeit während der Arbeit für das gesamte Team. Die Prinzipien des Monotasking gelten auch hier (siehe Teil 1). Besonders interessant ist diese „SlackTime“ für Teams im Großraumbüro.
  • Auf eine bewusste Unterbrechung der üblichen Gedankenflüsse setze ich oft in Workshops: durch dynamische Reaktionsübungen, bei denen Stimme und Körper eingesetzt werden, entsteht Spaß und Aufmerksamkeit für den Augenblick. Ich persönlich klaue mir diese „Tools“ (besonders beliebt sind der Whiskeymixer oder der Samurai) aus meiner Improvisationstheater-Praxis. Und glauben Sie mir: Auch Ingenieur/innen machen mit und haben Spaß daran!

Fragen Sie in Ihrem Team nach, wer Erfahrungen mit den oben genannten oder ähnlichen Werkzeugen gemacht hat, und bitten Sie diese vorzustellen und gemeinsam zu üben. Sie werden erstaunt sein, was das an positiver Energie erzeugt.

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